MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F800GS

Alles was noch mit der F800S + F800ST + F800GT + F800GS und der F800R zu tun hat.

Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon Andreas vwWe » 24.02.2019, 23:30

ScYcS hat geschrieben:Moin,

momentan fahre ich eine MT09 (BJ. 2018). Während der Motor der MT09 eine Offenbarung ist, so ist das Fahrwerk eher....bescheiden. Ich bin selbst 100kg leergewicht und fahre oft mit Sozia (allerdings zierliche 52kg). Die MT09 hat ein wirklich suboptimales Handling, wenn es auf die maximale Gesamtlast zugeht (und die ist nicht hoch bei der MT09).

... Die Maschine ist halt nicht unbedingt tauglich für den Soziusbetrieb. Als ich sie mir kaufte, war Sozius fahren nicht stark auf dem Plan, aber meine Frau hat Geschmack daran gefunden, mit mir zu fahren (aber kein Interesse an eigenem Fahren), also fahre ich zu 90% nur noch mit Sozia.


Ich hatte das anders verstanden ... scratch

Wenn Du eine gute und günstige Solomaschine für's Touren ebenso wie für die Feierabendrunde suchst, bist Du mit Deiner MT schon sehr gut bedient; und dann reicht sicher auch ein Fahrwerksupgrade - nur zur Soziusmaschine wird sie dadurch nicht.

Gruß

Andreas

PS: Ich bin dann mal raus hier ...
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Andreas vwWe
 
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 25.02.2019, 09:40

Der Soziuskomfort ist kein Thema. Es ist definitiv ausreichend für Tagestouren. Thema ist nur das Fahrwerk bei Soziusbetrieb, denn das Federbein ist schlicht und ergreifend nicht für dieses Gewicht ausgelegt.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon HarrySpar » 25.02.2019, 11:52

Frag doch einfach mal bei Wilbers oder White Power oder Öhlins et.c. nach, ob die ein Federbein für deine Bedürfnisse hätten.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 01.03.2019, 19:08

Ok, werde doch die F800R noch einmal Probe fahren. Kann mir jemand sagen, ob das so verruchte Leistungsloch ab 4000 Drehungen bei den neueren besser geworden ist? Ich schaue mir eine Bj. 2018 an. Angeblich sollen diese ja wegen Euro4 etwas anders abgestimmt sein.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon bimpf » 01.03.2019, 21:13

hat sich nicht wirklich viel verändert.

ein kleineres Ritzel ist effektiv und günstig. So verlagert sich das Drehmomentloch etwas und fällt nicht mehr derart ins Gewicht. Aus Kehren heraus ist das schon recht nervig.

Musst du aber selbst testen ob es dich sehr stört.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon Kugelfang » 03.03.2019, 12:36

ScYcS hat geschrieben:Ok, werde doch die F800R noch einmal Probe fahren. Kann mir jemand sagen, ob das so verruchte Leistungsloch ab 4000 Drehungen bei den neueren besser geworden ist? Ich schaue mir eine Bj. 2018 an. Angeblich sollen diese ja wegen Euro4 etwas anders abgestimmt sein.

Wenn schon eine F800R dann eine aus 2015-2016 mit Euro 3. Offiziell gibt es der Freundlich zwar nicht zu, aber sie fährt sich subjektiv gesehen freier bei besserem Klang. Ab 10000km wird der Klang nochmal kerniger. Zudem ist die Auswahl an ESD größer falls du mal Ambitionen nach einen neuen leichteren ESD hast.
Fahre aber auch die F800GS, deine Sozia wird es dir danken. Zudem hat sie schon von Werk aus vorne das kleiner Ritzel verbaut :D
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

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Beitragvon hawkuser » 03.03.2019, 20:36

ScYcS hat geschrieben:Ok, werde doch die F800R noch einmal Probe fahren. Kann mir jemand sagen, ob das so verruchte Leistungsloch ab 4000 Drehungen bei den neueren besser geworden ist? Ich schaue mir eine Bj. 2018 an. Angeblich sollen diese ja wegen Euro4 etwas anders abgestimmt sein.

Es gibt da definitiv einen Unterschied zwischen der Karl Dall Version bös 2014 und der einäugigen ab 2015.
Die 2015er ist deutlich besser abgestimmt , und hätte ich nicht noch den Fehler gemacht danach den Boxer zu probieren , wäre es eine F8R ab 2015 geworden. Oder eine F800GT ab 2015 mit verkleidungsschaden und dann auf R umbauen , dann hast du auch noch die geile lange Einarmschwinge.
Gruß Dirk
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 04.03.2019, 17:39

Leider lässt das Wetter momentan keine Probefahrt zu. Der Gedanke Wilbers Fahrwerk in MT09 ist zwar immer noch eine Option, aber nach viel Nachdenken habt Ihr natürlich recht: Das Problem der maximalen Zuladung (174kg laut Handbuch), löst es nicht (die fette Sau wiegt selbst in voller Montur ca. 107kg, meine Frau [auch in voller Montur] nur zarte 55kg). Da bin ich mit Sozius und ggf. einem Rucksack mit 1-2 Kaltgetränken schon recht nah an der max. Zuladung der MT09 ahh scratch

Eine F800R oder sogar eine R1200R LC würde 206kg bzw. sogar 227kg respektive "vertragen". Da mir die R1200R LC jedoch das eine oder andere Scheinchen zu teuer ist (müsste da ca. €2500 mehr drauflegen als bei der F800R als Gebrauchte mit in etwa denselben BMW Zusatzpaketen), werde ich die F800R mal auf Herz und Nieren prüfen.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 11.03.2019, 14:59

Ich hole das Ganze noch einmal aus der Versenkung hoch. Ich bin am Samstag eine F800R gefahren (nicht lange, ca. 45 minuten). Allerdings ist der Leistungsunterschied zur MT09 mit dem hervorragend drehenden Dreizylinder doch frappierend. Mit Sozia zieht die MT09 ganz locker aus der Kurve heraus, wobei die F800R doch ein wenig mehr unter der Last ächzt.

Ich denke, ich bin da doch schon recht verwöhnt von der brutalen Leistungsentfaltung der MT09. Da hat Yamaha wirklich einen extrem geilen Motor gebaut. Leider passt das Fahrwerk dazu nicht. Hier war die BMW eher mein Fall; sie hat das Fahren mit Sozia weggesteckt, ohne zu murren (ausser natürlich die schon angesprochene Motorleistung). Das Fahrwerk war jedoch besser als das meiner Yamaha.

Ich bin dann noch eine R1200R gefahren, die das Beste aus beiden Welten vereint hat. Das Fahrwerk über jeden Zweifel erhaben, man merkte die Sozia hinten gar nicht, der Motor mit viel Druck untenraus, immer Herr der Lage.

Fa(hr)zit: Es wird wohl eine gebrauchte (Ende 2016er) R1200R werden.
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon Kajo » 11.03.2019, 15:53

ScYcS hat geschrieben:... Fa(hr)zit: Es wird wohl eine gebrauchte (Ende 2016er) R1200R werden.


Keine schlechte Wahl und wenn noch ein wenig Zeit ist, würde ich warten bis die neue R 1250 R auf dem Markt ist. Möglicherweise lässt sich dann noch eine R 1200 R aus dem "Abverkauf" günstig erwerben.

Gruß Kajo
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon Andreas vwWe » 11.03.2019, 19:16

ScYcS hat geschrieben:Fa(hr)zit: Es wird wohl eine gebrauchte (Ende 2016er) R1200R werden.


Wenn es finanziell machbar ist, ist das wohl eine richtig gute Lösung.

Gruß

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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon hawkuser » 11.03.2019, 23:52

Jetzt sag nicht , ich hätte dich nicht gewarnt arbroller
Gruß Dirk
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 12.03.2019, 07:39

hawkuser hat geschrieben:Jetzt sag nicht , ich hätte dich nicht gewarnt arbroller


Jaja, ist ja schon gut :) :lol:
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon Holger1 » 12.03.2019, 11:35

Eine gute Wahl, wenn dir der Boxer zusagt und du die Kohle frei hast.

Andererseits, selbst wenn die Zuladung bei der MT-09 knapp ist, mit einem anderen Federbein (um 400Euro) und straffereren Gabelfedern (um 150Euro mit Öl), änderst du für rund 600Euro Aufpreis das Fahrwerk KOMPLETT in Richtung VIIIEL besser und vor allem wird es soziustauglich.
Das ist IMMER sehr gut investiertes Geld. Wer einmal ein Premiumfahrwerk (Öhlins, Wilbers, Mupo) hatte, will es immer wieder haben, selbst ohne Sozius.

Ich kenne keinen Fall, dass die Polizei mal jemanden aufgrund knapper Eigengewichtüberladung aus dem Verkehr gezogen hat. winkG

Gruß
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Re: MT09 Fahrer möchte Meinungen bezgl. Umstieg auf F800R/F8

Beitragvon ScYcS » 12.03.2019, 12:05

Die Kohle wäre da, es ist auch eine Frage des Wiederverkaufswertes. Ein Wilbers Federbein und Gabelfedern werde ich bei Verkauf nie wieder rein bekommen. Eine R1200r ist dagegen wesentlich werstabiler und damit eine evtl. besser Investition.
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