Verzweiflung beim Gabelölwechsel

Die Technik zur F 800 GS und der F 650 GS - 2 Zyl. 800 ccm.

Verzweiflung beim Gabelölwechsel

Beitragvon joe_king » 28.01.2017, 21:09

Hallo meine lieben Schrauber.

zunächst mal eine Frage zu Füllmenge und Füllhöhe.
Es sollen ja 765ml Öl eingefüllt werden, danach Distanzstück rein, dann Rohr ganz runter und auf 60mm Füllhöhe absaugen. Also verstehe ich das richtig, dass man, nachdem man die geforderten 765ml eingefüllt hat, direkt danach die beschriebenen 60mm wieder abgesaugt werden. Bei mir würde das nämlich bedeuten, dass ich tatsächlich ganze 60mm von dem teuren Zeug wieder absaugen würde, da nach Einfüllen von 765 ml der Kragen bis oben hin mit Öl gefüllt ist.
Nun zum eigentlichen Problem, sobald ich mit der inneren Stange diverse Male gepumpt und das Öl in die Leitungen gedrückt habe bleibt eben diese Stange nicht oben stehen sondern wandert recht zügig, dank der Schwerkraft wieder nach unten, wenn ich nun die Feder wieder drüber stülpe komme ich an die besagte Stange mit Ihrem Gewinde gar nicht mehr ran.
Ich habe jetzt mal einen Draht unter die Kontermutter gewickelt, diesen durch die Feder geführt, damit ich mit dem Draht die Stange wieder nach oben ziehen kann.
Jetzt ist er oben, aber nun kriege ich die Feder nicht mehr genug nach unten gedrückt, um an die Kontermutter ran zu kommen, die ja dann die oberste Alukappe sichert.
Also ich hab mittlerweile schon dreimal das Öl wieder abgelassen und nachgefüllt, das eigentliche Problem liegt jetzt im Kontern des Deckels. Hat jemand Erfahrung, also als ich das das letzte mal vor ca. 2 Jahren gemacht habe, war das nicht so ein Gefrickel.

Danke für alle Anregungen.
joe_king
 
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Verzweiflung beim Gabelölwechsel

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Re: Verzweiflung beim Gabelölwechsel

Beitragvon joe_king » 29.01.2017, 22:40

So, Öl ist gewechselt.

Zunächst mal noch folgende Info, es sind vom Vorbesitzer progressive Gabelfedern eingebaut worden,
dass hatte ich beim letzten Ölwechsel zwar mit Freude bemerkt, aber mich nicht ausreichend erkundigt,
dass man dann auch weniger Gabelöl braucht, ich bin also die letzten zwei Jahre mit zu viel Öl gefahren.
Das Absacken der Kolbenstange konnte ich nicht verhindern, deswegen habe ich weiterhin den Draht montiert,
welcher es mir ermöglicht auch mit der aufgesteckten Feder wieder die Kolbenstange nach oben zu ziehen.
Tatsächlich ist es wohl so (Youtube Video einer anderen Gabel), dass man vorher ausreichend Öl einfüllt, mit der
Kolbenstange die Luft aus den Leitungen drückt und pumpt und dann auf die Füllhöhe wieder absaugt.
Bei meinen progressiven Federn sind das sogar 120mm und nicht wie mit den original Federn 60mm. Dies ergab
auf beiden Seiten eine Füllmenge von 600ml. Keine Ahnung, aber vielleicht hat ja die 2013er GS ab 2013 standardmäßig
progressive Federn verbaut und dann stimmen ja ungefähr die in einem anderen Forum angegebenen 610ml.
Das Kontern ging mit zwei helfenden Händen doch ganz gut, nur konnte ich auf der einen Seite über der oberen
Federzentrierkappe bleiben, bei der anderen musste ich darunter ansetzen, das geht leider nicht so gut wie bei den linear
gewickelten Federn, welche ja genug Platz für den Schraubenschlüssel lassen.
Das reine Einfedern in nicht verbauten Zustand fühlt sich jetzt erst mal gut an, was den Einfederweg (ich glaub das heißt Vorspannung??) bei belastetem Vorderrad angeht und vor allem wie sich das Fahrverhalten verändert kann ich erst in ein paar Wochen sagen, ich hab noch ein paar Winterreparaturen vor mir, wer weiß, vielleicht melde ich mich ja bald wieder mit dem nächsten Problem.orspannung??) bei belastetem Vorderrad angeht und vor allem wie sich das Fahrverhalten verändert kann ich erst in ein paar Wochen sagen, ich hab noch ein paar Winterreparaturen vor mir, wer weiß, vielleicht melde ich mich ja bald wieder mit dem nächsten Problem.
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Re: Verzweiflung beim Gabelölwechsel

Beitragvon joe_king » 29.01.2017, 22:46

... ach und hier noch der link zum Video, hat mir ganz gut geholfen.

https://www.youtube.com/watch?v=e5K-Or9jOXM
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