Scheinwerfereinstellung

Die Technik zur F 800 GS und der F 650 GS - 2 Zyl. 800 ccm.

Scheinwerfereinstellung

Beitragvon HOOK » 01.06.2008, 17:57

Hallo Leute,
nenne seit kurzem die neue F650GS mein Eigen und mußte bei der ersten Nachtfahrt feststellen, daß bei korrekt eingestelltem Abblendlicht das dann dazugeschaltete "Fern"licht zu einem "Nahstrahler" wird, der viel zu kurz vor die Maschine leuchtet, d.h. keinerlei Fernlichtwirkung auf z.B. 100-150m, wie es eigentlich sein sollte. Da in dem "Baumarkt-Strahler" aber der Abblendreflektor und der Fernreflektor fest installiert und nicht einzeln einstellbar installiert ist (zumindet habe ich keine seitengetrennte Einstellmöglichkeit gefunden), kann man immer nur eine Lichtart korrekt einstellen. Das heisst aber, wenn man das Fernlicht vernünftig einstellt, wird durch das dann zu hohe Abblendlicht der Gegenverkehr geblendet und man wird dauernd "angeblinkt".
Hat jemand ähnliche Probleme mit dem Scheinwerfer ?
Viele Grüsse HOOK
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Re: Scheinwerfereinstellung

Beitragvon F800GSEOS » 01.06.2008, 18:33

HOOK hat geschrieben:....Hat jemand ähnliche Probleme mit dem Scheinwerfer ?
Viele Grüsse HOOK

Ist bei mir ähnlich, wobei ich darin kein wirkliches Problem sehe.
Gruß
Arian
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Beitragvon Archi_74 » 02.06.2008, 10:13

Jo, stimmt!!! Finde das Abblend- und Fernlicht bei korrekter Einstellung zu niedrig. HAbe bei mir den Scheinwerfer höher gestellt. Auch auf die Gefahr hin, andere ein kleinwenig zu blenden.

Dabei gibt es aus meiner Sicht 2 Hintergedanken.

1. Bei höherer Einstellung ist die Fahrbahnausleuchtung besser
2. durch die "Blendwirkung" werde ich auch bei Tag besser wahrgenommen (Thema Sicherheit)

Oft fallen mir Motorräder bei Tag auf, die bei korrekt eingestelltem Scheinwerfer kaum auffallen.
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Re: Scheinwerfereinstellung

Beitragvon SingleR » 03.09.2016, 11:23

Ich pack's mal hier rein, auch wenn ich eine R habe (und keine GS). Aber die Scheinwerfer sind ja identisch (bei der R bis Mj. 2014).

Ich hatte mich unlängst auch über eine miserable Ausleuchtung der Fahrbahn gewundert. Die Leuchtweite gem. Bedienungsanleitung einzustellen ist jedenfalls der größte Humbug. Stellt man die Markierungen an Scheinwerfer und Halter deckungsgleich ein, wird man nur durch reinen Zufall die korrekte Leuchtweite erzielen. Besser geht es also nach der althergebrachten Methode:

1. Reifenluftdruck korrekt, ggf. korigieren
2. Federbeinvorspannung auf individuelle Bedrüfnisse einstellen
3. Fahrzeug auf einer Ebene 5 m im 90°-Winkel vor einer Wand abstellen
4. Bei aufgesessenem Fahrer die Höhe der Mitte des Scheinwerfers ausmessen.
5. Auf der Wand eine Markierung in derselben Höhe anbringen. Eine weitere Markierung 5 cm darunter.
6. Scheinwerfer / Abblendlicht einschalten (bzw. dafür den Motor starten) und so einstellen, dass die Hell-/Dunkel-Grenze auf der Höhe der unteren Markierung liegt.

Wenn man das alles gemacht hat, stellt man fest, dass besagte Markierungen an Scheinwerfer und -halter immer noch fluchten! Den Unterschied von einem Zehntel oder wenigen Hundertstel Millimetern wird man mit bloßem Auge nicht erkennen können. Ich frage mich aber abschließend, warum an meiner R bei der HU das in den Boden leuchtende Abblendlicht nicht erkannt wurde. Oder prüfen die Ingenieure auch nur noch die Markierungen, statt sich eines Einstellgeräts zu bedienen??? :shock:

BTW: die viel geschriebene Tipp, anschließend die Leuchthöhe des Fernlichts zu überprüfen, ist so lange für die Tonne, wie das Abblendlicht korrekt eingestellt ist und das Fernlicht nicht separat eingestellt werden kann! Letztendlich soll auch das Fernlicht zu einem großen Teil den Boden erreichen (statt parallel zur Fahrbahn leuchten). Nur eben deutlich weiter vor dem Fahrzeug als das Abblendlicht.
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