Grösserer Kettenschutz F800GS

Alles was die F800GS individualisiert und die F 650 GS - 2 Zyl. 800 ccm.

Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon F800GS-Olli » 14.09.2016, 21:24

Nach den ersten 8500km ist jetzt sonnenklar:
Der serienmässige Kettenschutz ist nicht ausreichend dimensioniert.
Das Gepäck, das Motorrad und die Kleidung der Sozia werden vom Kettenschmodder eingesaut!
Gibt es einen Kettenschutz, der speziell im hinteren Bereich mehr Abschleuderschutz bietet?
Also länger und breiter.
Oder irgendeine Verlängerungslösung?
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon Mankalita » 15.09.2016, 22:19

Hallo Olli,

andere Frage: Wie fettest du?
Am besten gleich nach der Fahrt, bei noch warmer Kette sparsam fetten. Dann schleudert sie am nächten Tag so gut wie kein Fett ab. Ich nutze seit Jahren das HKS Extrem und fette auf diese Art und Weise (ok, wenn ich die Kette komplett reinige, dann ist die Kette natürlich auch nicht warm und ich fette sie trotzdem, fahre dann aber dem Tag normalerweise nicht mehr, so hat das Kettenspray genügend Zeit zum ablüften des Treibmittelkrams in der Spraydose).

Gruß - Mankalita
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon F800GS-Olli » 16.09.2016, 06:59

Ja, es könnte sein dass ich mangels Erfahrung zu viel sprühe.
Ich habe erst seit einem Jahr Kettenmotorräder.
Ich nehme das S100 Kettenspray.
Während einer 9-tägigen Tour hatte ich keinen Kettenreiniger mitgenommen, war das ein Fehler?
Ich konnte nur mal den Offroad-Dreck mit Wasser und Lappen notdürftig entfernen und dann wieder Draufsprühen.
Das mit dem Sprühen bei noch warmer Kette und dann ruhen lassen habe ich versucht zu beachten (zu ca. 90% geschafft).
Wenn ich meinen S100-Vorrat aufgebraucht habe, möchte ich auf HKS umstellen.
Meinst du damit ist Thema dann komplett erledigt??
(Meine Sozia hat sich sehr beschwert, dass ihre nagelneue Jacke versaut wurde)
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon Mankalita » 16.09.2016, 09:00

Hallo Olli,

nein, das war kein Fehler. Wenn ich wegen einer 9-tägigen Tour mit Kettenreiniger anfangen soll... ne ne ne geht gar nicht. Je nachem, mal nachfetten, ok, das ist eine Sache aber nicht ne Kettenreinigung, den Offroad-Dreck mit Wasser zu entfernen sollte reichen ;-)

Kettenfett = Glaubensfrage ;-)

Ich, ich schwöre auf das HKS. Das Schmierintervall ist zwar nicht ganz so groß wie angegeben (oder... vielleicht fette ich tatsächlich auch zu früh... ) aber... mein Schmierintervall liegt bei irgendwas zwischen 1000 und 1500 km... und meine Ketten (auch bei bei meiner letzten, deutlich leistungsstärkeren Maschine) leben immer um den Dreh 40000 km (es sei denn da steht "Regina" drauf, diese Ketten sind meiner Meinung nach einfach nur Müll).

Ob du zu viel sprühst, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber... die meisten Menschen neigen dazu, zu viel drauf zu sprühen.

Viele Grüße - Mankalita
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon Ralf29 » 16.09.2016, 09:44

Hallo,
zur Verbesserung des Kettenschutz habe ich mir einen zweiten besorgt. Davon das hintere Stück abgetrennt und für die Klebefläche etwas verjüngt (abgeschliffen) und nach einer gründlichen Reinigung beider Kettenschutze die Teile miteinander mit einem Komponentenkleber miteinander verbunden. Hält so seit drei Jahren. Fettspritzer erreichen so kaum noch das Mopped. Ich öle mit Stihlöl und bin sehr zufrieden so.
LG
Ralf
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon Lilo Wandert » 16.09.2016, 10:46

Gar nicht sprühen--gar kein Schmodder!
https://www.youtube.com/watch?v=SdmkUJBZ4CU
Grüssle Lilo
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon SingleR » 16.09.2016, 11:12

Wenn das Fett abgeschleudert wird (und man ein spezielles Fett für Motorradketten benutzt hat), dann ist tendenziell zu viel Fett aufgetragen worden - oder es ist, wenn immer nur nachgesprüht wird, inzwischen zu viel Schmodder drauf.

Natürlich: die Kettenfettfrage ist eine Glaubensfrage, aber oft ist Weniger mehr! Ob nun Enuma, D.I.D., AFAM oder wer auch immer die "bessere" Kette gefertigt hat, lässt sich auch nach div. Kettentests, wüde man sie "blind" durchführen, nicht eindeutig bestimmen. Das Verschleißbild nach den mir bekannten Tests ist eher einheitlich statt deutlich unterschiedlich. Zumal das Verschleißbild ja nicht nur von Material und Fertigungsqualität der Kette, sondern auch von der Güte von Kettenblatt und -ritzel beeinflusst wird.

An meiner R rotiert "Regina" z.B. seit 20 Tkm (und ab Werk). Und sie macht aktuell keine Anstalten, schlapp zu machen. Sie wird ca. alle 1.000 km neu gefettet (Voraussetzung: keine langen Regenfahrten dabei), wobei ich das Fett auch nur innen auf die Rollen auftrage. Das Pflegeintervall kontrolliere ich mit dem 2. Tageskilometerzähler: nach dem Fetten der Kette den Zähler nullen, wenn der Zähler "einmal rum" ist (oder wenn ich vorher ran musste), wieder nullen und pflegen.

Ich reinige nach Bedarf - mit Pinsel und Petroleum. Zwischendurch muss ein Abwischen mit einem getränkten Lappen reichen. "Bedarf" heißt, dass ich kein Kettenfett auf schmodderige Ketten auftrage, weil ich ja die inneren Rollen erreichen / schmieren und pflegen will, und nicht das alte Kettenfett obendrauf. ;-)

So gesehen, habe ich auch noch keinen längeren Kettenschutz vermisst. Und ebenso gesehen, sind bisher auch immer Sozia (sofern überhaupt befördert) oder ausladende Gepäckstücke, auf dem Soziussitz verstaut, versaut worden.
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Re: Grösserer Kettenschutz F800GS

Beitragvon H.Kowalski » 12.06.2018, 11:24

Ich hole das Thema mal wieder hoch und wollte nachfragen, ob noch jemand Tipps zu einem alternativen Kettenschutz für die F800GS hat - aus dem Zubehörhandel, ohne Selbergebastel.

Meiner Erfahrung nach landet das abgeschleuderte Schmiermittel unter der Gepäckbrücke. Beim Durchziehen der Spanngurte werden auch diese verschmutzt. Auch auf der Brücke quer befestigte Taschen kriegen etwas ab. Das landet dann schlussendlich auf dem Fußboden in meiner Wohnung, wo die Tasche nach der Reise abgestellt wird. Auch Hotelbettwäsche habe ich damit schon versaut...

Die meisten der bisherigen Antworten gehen meiner Meinung nach an der Fragestellung vorbei. Klar kann man mit der Art und Weise der Schmierung und des verwendeten Schmiermittels die abgeschleuderte Menge stark beeinflussen. Man kann sich jedoch noch so viel Mühe geben, abgeschleudert wird immer eine kleine Menge. Wäre das nicht so, wäre das Nachschmieren nach Trockenfahrten überflüssig.
Es grüßt
Heiner Kowalski
www.kowalskifilm.de

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