Schräglagenfreiheit F800R

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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon ike » 29.11.2017, 19:36

Also ich habe kein Verlangen immer die Grenzwerte aus zu testen
Und schleiche auch wie eine Schildkröte ... ahh clap

Dafür lag meine F8R nicht mindestens 2 mal auf der Seite und hat dadurch auch keine unschönen Schürfstellen. finger
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon Andreas vwWe » 29.11.2017, 23:06

Hi,

wir wollen uns doch nicht gegenseitig vorwerfen, wie oft das Mopped auf der Seite lag. Das hängt von vielen Parametern ab und ist nicht unbedingt Zeichen von fahrerischer Unfähigkeit.

Ich darf das mal auf mich beziehen: Ich bin diese Saison gut 35.000 km auf vier Böcken gefahren - Bergisches Land, Eifel, Ardennen, Taunus, Spessart, Hunsrück, Pfälzer Wald, Vogesen, Schwarzwald, Jura, Alpen, Cevennen, Vercors, Provence, Korsika - und hatte trotz flotter Fahrweise nicht eine ernsthaft kritische Situation. Dennoch musste ich im Sommer auf einem Minipass nördlich von Grenoble bei niedriger Geschwindigkeit unbedingt mal auf Split das Hinterrad überholen lassen - kleine Kratzer, ich konnte weiterfahren und eben auch nicht ernsthaft kritisch. Dafür möchte ich genau so wenig eine Generalkritik hören wie mein Namensvetter - und wenn, dann nur von Kollegen, die die gleiche Strecke im Jahr zurück legen.

Ich finde es in Ordnung, wenn Grenzen auch mal ausgelotet werden an Orten, an denen das ohne Konsequenzen bleibt - vor allem dann, wenn man dadurch im Rahmen des Vielfahrens mit großer Gelassenheit Schwierigkeiten meistern kann, die bei schlechter Vorbereitung hätten tödlich enden können. Und die Geschichte mit der Kehre wird durch einen Sturz auf der Kartbahn nicht weniger glaubwürdig.

Gruß

Andreas
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon Kajo » 29.11.2017, 23:34

Andreas vwWe hat geschrieben:...wir wollen uns doch nicht gegenseitig vorwerfen, wie oft das Mopped auf der Seite lag. Das hängt von vielen Parametern ab und ist nicht unbedingt Zeichen von fahrerischer Unfähigkeit...


ThumbUP
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon SingleR » 01.12.2017, 01:12

Andreas vwWe hat geschrieben:wir wollen uns doch nicht gegenseitig vorwerfen, wie oft das Mopped auf der Seite lag. Das hängt von vielen Parametern ab und ist nicht unbedingt Zeichen von fahrerischer Unfähigkeit.

... aber - leider und nicht allzu selten - ein Zeichen von Selbstüberschätzung und postpubertärem Imponiergehabe.

Andreas vwWe hat geschrieben:Dafür möchte ich genau so wenig eine Generalkritik hören wie mein Namensvetter - und wenn, dann nur von Kollegen, die die gleiche Strecke im Jahr zurück legen.

Sorry, aber so langsam wird es "lustig" hier: warum soll man nur mitdiskutieren dürfen, wenn man auf eine ähnliche Jahres-km-Leistung kommt wie andere Diskutanden? Jemand, der - vielleicht - nur 4 Tkm im Jahr abspult, ist nicht automatisch ein schlechterer Motorradfahrer als einer, der 35 Tkm abspult. So gesehen müsste Valentino Rossi aber automatisch Weltmeister in der MotoGP sein: er ist immerhin unter den derzeit Aktiven derjenige, der die meisten Trainings- und Renn-km zurück gelegt hat. ;-)

Aber mal davon abgesehen: ich glaube das mit dem Aufsetzen der Sozius-Fußraste - wenn überhaupt - auch erst dann, wenn ich die Stelle, an der das passiert sein soll, gesehen habe. Ein detailgetreues Foto der entsprechenden Stelle würde mir schon reichen.

Ansonsten halte ich es ähnlich wie ike: ich vermeide es ebenfalls, im öffentlichen Straßenverkehr im Grenzbereich unterwegs zu sein und keine Reserven mehr zu haben. Es reicht mir, diesen Bereich bei Trainings auf abgesperrter Strecke zu erfahren und diese Erfahrung zu nutzen für den Fall, dass ich mich einmal verschätzt habe. Wer sich auf der abgesperrten Strecke darnieder legt, reißt wenigstens keine unbeteiligten Anderen mit ins Verderben, die damit nicht rechnen müssen.
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon Andreas vwWe » 01.12.2017, 09:05

SingleR hat geschrieben:
Andreas vwWe hat geschrieben: Dafür möchte ich genau so wenig eine Generalkritik hören wie mein Namensvetter - und wenn, dann nur von Kollegen, die die gleiche Strecke im Jahr zurück legen.

Sorry, aber so langsam wird es "lustig" hier: warum soll man nur mitdiskutieren dürfen, wenn man auf eine ähnliche Jahres-km-Leistung kommt wie andere Diskutanden? Jemand, der - vielleicht - nur 4 Tkm im Jahr abspult, ist nicht automatisch ein schlechterer Motorradfahrer als einer, der 35 Tkm abspult. So gesehen müsste Valentino Rossi aber automatisch Weltmeister in der MotoGP sein: er ist immerhin unter den derzeit Aktiven derjenige, der die meisten Trainings- und Renn-km zurück gelegt hat. ;-)

Dass man durch Übung besser wird und durch viel Übung viel besser, wird kaum zu bestreiten sein. "Besser" ist aber nur der Komparativ und heißt damit nicht automatisch "gut" oder gar "sehr gut". Insofern ist der Rossi-Vergleich logisch unsinnig. Auf die absolute Fahrerqualität wollte ich auch gar nicht hinaus und über die eigenen sollten nur Dritte urteilen.

Was ich mit der Kilometerzahl zum Ausdruck bringen will ist vielmehr Folgendes: Getreu dem Motto, dass nur derjenige wenig Fehler macht, der auch wenig arbeitet bzw. fährt, ist es einfach wahrscheinlicher auf 35.000 km Art einen Rutscher zu haben als auf 5.000 km. Bei gleicher Fehlerhäufigkeit - allerdings unter Vernachlässigung aller anderer Parameter - stiege der Kollege mit der geringen Laufleistung im Schnitt nur alle sieben Jahre vor dem Stehenbleiben ab, der Vielfahrer jährlich. Die möglicherweise sechs Jahre formulierte Kritik desjenigen mit der weißen Weste wiegt in meinen Augen nicht so viel - daher mein Hinweis.

Aber natürlich möchte ich niemandem das Wort verbieten. Nichts für ungut! kiss

Gruß

Andreas
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon schmidt » 01.12.2017, 10:50

Hallo.
es ist zwar ungewöhnlich, aber evtl. doch möglich.
In der Innenseite der Spitzkehren sind oftmals Naturrandsteine zur Wasserableitung angebracht und sollte in diesem gemauerten Randstein auch noch eine Erhöhung durch einen Naturfelsbrocken sein, dann kann man sicherlich mit irgendeinem Motorradteil aufsetzen besonders bei welliger Fahrbahn mit durchfedern der "Hinterhand"- shit happens !
Weiterhin gute Fahrt in den Serpentinen wünscht für die Saison 2018
schmidt
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon Graver800 » 01.12.2017, 13:04

Andreas vwWe hat geschrieben:
SingleR hat geschrieben:
Andreas vwWe hat geschrieben: Dafür möchte ich genau so wenig eine Generalkritik hören wie mein Namensvetter - und wenn, dann nur von Kollegen, die die gleiche Strecke im Jahr zurück legen.

Sorry, aber so langsam wird es "lustig" hier: warum soll man nur mitdiskutieren dürfen, wenn man auf eine ähnliche Jahres-km-Leistung kommt wie andere Diskutanden? Jemand, der - vielleicht - nur 4 Tkm im Jahr abspult, ist nicht automatisch ein schlechterer Motorradfahrer als einer, der 35 Tkm abspult. So gesehen müsste Valentino Rossi aber automatisch Weltmeister in der MotoGP sein: er ist immerhin unter den derzeit Aktiven derjenige, der die meisten Trainings- und Renn-km zurück gelegt hat. ;-)

Dass man durch Übung besser wird und durch viel Übung viel besser, wird kaum zu bestreiten sein. "Besser" ist aber nur der Komparativ und heißt damit nicht automatisch "gut" oder gar "sehr gut". Insofern ist der Rossi-Vergleich logisch unsinnig. Auf die absolute Fahrerqualität wollte ich auch gar nicht hinaus und über die eigenen sollten nur Dritte urteilen.
...

dass viel Übung viel besser macht möchte ich bestreiten. Jeder erreicht irgendwann seine persönliche Sättigungsgrenze des Könnens. Wo die liegt ist jeweils individuell.

Ich habe wenig Übung (geringe Fahrleistung) und bin ein eher mittelmäßiger Fahrer mit im Normalfall geringer Schräglage (wegen geringer Kurvengeschwindigkeiten etc.). Bei mir würde mehr Übung sicher noch was bringen...
Die MEINE ist schwarz-weiss ... nicht kariert, nicht schraffiert, ... ... und morgen hoffentlich noch da- ... die klauen hier nämlich immer noch Mopeds wie die Raben
Meine F800R siehst du hier: viewtopic.php?f=19&t=5113&hilit=zeigt+her&start=915#p118322
Meine Vorstellung hier: viewtopic.php?f=3&t=9349&p=116335#p116335
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon SingleR » 02.12.2017, 00:08

Andreas vwWe hat geschrieben:Dass man durch Übung besser wird und durch viel Übung viel besser, wird kaum zu bestreiten sein.

Im Grundsatz stimme ich Dir zu. Wenngleich man auch die "falschen" Übungen machen kann. Und dann hätte man nichts (bzw. nicht viel) gewonnen.

Worauf ich weiter oben hinaus wollte: wenn jemand nur ein paar tausend km im Jahr zurücklegt, dafür aber in dieser Zeit in diversen Trainings sein Fahrkönnen perfektioniert, der wird tendenziell am Ende - Achtung: Komparativ! ;-) - "besser" sein als jemand, der nur viele km abspult.

Andreas vwWe hat geschrieben:"Besser" ist aber nur der Komparativ und heißt damit nicht automatisch "gut" oder gar "sehr gut". Insofern ist der Rossi-Vergleich logisch unsinnig.

Ok, ich gebe zu: der Rossi-Vergleich hatte reinen rhetorischen Charakter (und er sollte auch als "nicht ganz ernst gemeint" verstanden werden). :roll:

Andreas vwWe hat geschrieben:Aber natürlich möchte ich niemandem das Wort verbieten. Nichts für ungut! kiss

Gut, dann wären ja etwaig aufgekommene Missverständnisse ausgeräumt! :)
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Re: Schräglagenfreiheit F800R

Beitragvon Andreas vwWe » 02.12.2017, 05:34

SingleR hat geschrieben:
Andreas vwWe hat geschrieben:Dass man durch Übung besser wird und durch viel Übung viel besser, wird kaum zu bestreiten sein.

Im Grundsatz stimme ich Dir zu. Wenngleich man auch die "falschen" Übungen machen kann. Und dann hätte man nichts (bzw. nicht viel) gewonnen.

Worauf ich weiter oben hinaus wollte: wenn jemand nur ein paar tausend km im Jahr zurücklegt, dafür aber in dieser Zeit in diversen Trainings sein Fahrkönnen perfektioniert, der wird tendenziell am Ende - Achtung: Komparativ! ;-) - "besser" sein als jemand, der nur viele km abspult.


Alles richtig, aber Trainings ohne regelmäßige, möglichst bewusste Übung im Alltag bleiben auch nur eine halbe Sache. Aber ich glaube, wir werden langsam OT :oops:

Gruß

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