Z8 verschleißgrenze

Reifen, Freigaben, Erfahrungen zur F800R - F 800 R.

Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon Tuebinger » 10.09.2019, 18:51

Hab eben auch die Räder getauscht, vorne ein neuer RT01, hinten mein letzter gebrauchter mit 4mm.... Der neue Hinterreifen liegt auch schon bereit für.die nächste Saison... Ist jetzt der 3. Satz RT01, fährt sich prima auf der F800S, auch gebraucht!

Gruß vom T.
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Re: Z8 verschleißgrenze

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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon peter_n » 10.09.2019, 21:47

Keine Ahnung, wo die Option steht. Ich weiß nur, dass die Kombination M/M bei Reifentests schlecht weg kam.
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon PeterR.1979 » 10.09.2019, 23:08

Ich habe jetzt den Roadtec 01 bestellt und der wird nächste Woche drauf gezogen.

Ich habe jetzt in anderen Foren gesehen, dass die Kennung M/C bedeutet, dass der Reifen von vor 2012 oder 2013 sein muss (Danach erst kahm M/M und M/O). Ich muss noch mal auf das Herstungsdatum schauen, wenns hell ist. Aber ich bekomme gerade das Gefühl, dass mich der Händler damals (im letzten Jahr) als Rookie über den Tisch gezogen hat und mir einen alten Reifen verkauft hat. Nach 2013 wurde der Reifen noch mal verbessert und hat eine andere Karkasse bekommen und soll noch fahrbarer geworden sein.

Vielleicht liegt´s doch nicht nur an mir, das ich kein richtiges Vertauen aufbauen konnte und ich den Reifen auf anderen Mopeds deutlich besser fand :D
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon HarrySpar » 11.09.2019, 07:49

Also ich hatte erst einen Roadtec Z6 MIT Zusatzbuchstaben "E" und jetzt einen OHNE Zusatzbuchstaben "E".
Vom Fahren her gesehen Null Unterschied. Auch Null Unterschied zum Sportec M1 zuvor.
Jedenfalls bei Trockenheit. Über Nässe kann ich nix sagen, weil ich nur bei Trockenheit fahre. Bei Nässe "schleiche" ich nur noch angepisst nach Hause.
Lediglich in Sachen Laufleistung scheint der Z6 OHNE Zusatzbuchstaben "E" nicht mehr ganz so gut zu sein wie der MIT Zusatzbuchstaben "E". Aber das kann ich erst am Schluss endgültig sagen.
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon Steff798R » 11.09.2019, 07:58

HarrySpar hat geschrieben:Also ich hatte erst einen Roadtec Z6 MIT Zusatzbuchstaben "E" und jetzt einen OHNE Zusatzbuchstaben "E".
Vom Fahren her gesehen Null Unterschied. Auch Null Unterschied zum Sportec M1 zuvor.
Jedenfalls bei Trockenheit. Über Nässe kann ich nix sagen, weil ich nur bei Trockenheit fahre. Bei Nässe "schleiche" ich nur noch angepisst nach Hause.
Lediglich in Sachen Laufleistung scheint der Z6 OHNE Zusatzbuchstaben "E" nicht mehr ganz so gut zu sein wie der MIT Zusatzbuchstaben "E". Aber das kann ich erst am Schluss endgültig sagen.
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Liegt vermutlich daran, dass alles uralte Holzreifen sind. scratch plemplem
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon HarrySpar » 11.09.2019, 08:57

Ehrlich gesagt konnten wir Anfang der 90er Jahre schon genau gleich schräg um die Kurven wetzen wie heute.
Soooo viel hat sich da nicht geändert.
Große Fortschritte gab es meiner Meinung nach nur bei den Laufleistungen.
Die sind heutzutage mindestens 1,5 mal so lang.
Und vielleicht auch noch bei den Regeneigenschaften.
Harry
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Re: Z8 verschleißgrenze

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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon Steff798R » 11.09.2019, 09:24

HarrySpar hat geschrieben:Ehrlich gesagt konnten wir Anfang der 90er Jahre schon genau gleich schräg um die Kurven wetzen wie heute.
Soooo viel hat sich da nicht geändert.
Große Fortschritte gab es meiner Meinung nach nur bei den Laufleistungen.
Die sind heutzutage mindestens 1,5 mal so lang.
Und vielleicht auch noch bei den Regeneigenschaften.
Harry


Nein, und genau hier liegt dein Denkfehler. In den letzten 20 Jahren hat der Reifenbau einen riesigen Schritt nach vorne gemacht.
Die aktuell erhältlichen Reifen sind den Reifen der 90er-Jahren in jeder Hinsicht meilenweit voraus.
Ich hatte kürzlich die Ehre eine Führung im Pirelli-Werk in Breuberg zu besuchen. Die Produktion der Reifen läuft hoch-technisiert und automatisiert. Auch hier ist der Fortschritt nicht zu leugnen und auf einem ganz anderen Level der 90er-Jahre.

Das wäre so, wie wenn man die letzten 20 Jahre einen alten Nokia-Knochen benutzt, aber dann argumentiert, dass sich die aktuellen iPhones im Vergleich hierzu nicht verbessert haben, ohne jemals eines in der Hand gehalten zu haben.
Ich würde dir einfach mal empfehlen, dich auf die neuen Produkte einzulassen.
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon HarrySpar » 11.09.2019, 11:53

Dass die Fertigung jetzt wieder weiterentwickelt wurde, bestreite ich nicht.
Aber in Sachen Haftung (mögliche Kurvengeschwindigkeiten) hat sich für mich nix geändert.
Jedenfalls nicht bei Trockenheit.
Aber eben in Sachen Laufleistung hat sich viel getan. Und das ist natürlich dann schon ein riesiger Fortschritt.
Gleiche gute Haftung bei dennoch erheblich längerer Kilometerleistung.
Harry
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon Steff798R » 11.09.2019, 12:50

HarrySpar hat geschrieben:Dass die Fertigung jetzt wieder weiterentwickelt wurde, bestreite ich nicht.
Aber in Sachen Haftung (mögliche Kurvengeschwindigkeiten) hat sich für mich nix geändert.
Jedenfalls nicht bei Trockenheit.
Aber eben in Sachen Laufleistung hat sich viel getan. Und das ist natürlich dann schon ein riesiger Fortschritt.
Gleiche gute Haftung bei dennoch erheblich längerer Kilometerleistung.
Harry


Ich bezweifle, dass du das adäquat einschätzen kannst, wenn du immer mit deinen alten Gurken unterwegs bist, sorry cofus
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon SingleR » 11.09.2019, 13:21

HarrySpar hat geschrieben:Aber in Sachen Haftung (mögliche Kurvengeschwindigkeiten) hat sich für mich nix geändert.
Jedenfalls nicht bei Trockenheit.

Wer seinen Reifen nicht wirklich fordert oder gar dessen Potenzial ausreizt, wird natürlich den Fortschritt kaum spüren. Und gerade der Einzug von Silica-Mischungen in den Reifenbau hat für ein deutlich besseres (weil unkritischeres) Nässeverhalten des Reifens gesorgt.

HarrySpar hat geschrieben:Aber eben in Sachen Laufleistung hat sich viel getan. Und das ist natürlich dann schon ein riesiger Fortschritt.
Gleiche gute Haftung bei dennoch erheblich längerer Kilometerleistung.

Muss man etwas differenzierter sehen... Früher gab es fast ausschließlich "Sportreifen" mit einer einzigen (weichen) Gummimischung über die gesamte Profilbreite. Die hatten / haben den Nachteil, dass sie sich insbes. bei Geradeausfahrern und -fahrten in der Mitte stark abnutzen, aber eben den Vorteil der guten Haftung bei Kurvenfahrten. Eine zugunsten der höheren Laufleistung gewählte härtere Gummimischung (härtere Gummimischungen kannte man ja auch schon vor einigen Jahrzehnten) hätte u.a. unweigerlich zu Nachteilen bei der Haftung in Kurven geführt. Daher die Entwicklung des Tourensportreifens mit 2 unterschiedlichen Gummimischungen in der Lauffläche. Der "Fortschritt" beschränkt sich also darauf, unterschiedliche Gummimischungen auf einem Reifen zu kombinieren.

Die Haftung eines Tourensportreifens mit harter Profilmitte ist in diesem Bereich grundsätzlich schlechter als die eines Sportreifens mit weicher Mischung. Bei einer Vollbremsung (Geradeausfahrt) hat ein Tourensportreifen ggü. einem Sportreifen weiterhin einen Nachteil. Bei der Laufleistung hat sich bei den Sportreifen jedoch kaum etwas getan. Warum sollte es auch anders sein, wenn doch Laufleistung und Haftung im Zielkonflikt zueinander stehen?
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon HarrySpar » 11.09.2019, 13:41

Steff798R hat geschrieben:Ich bezweifle, dass du das adäquat einschätzen kannst, wenn du immer mit deinen alten Gurken unterwegs bist, sorry cofus

Meine alten Gurken sind vom Entwicklungszeitpunkt her immerhin 10 bis 15 Jahre jünger als meine uralten Gurken von Anfang der 90er Jahre.

SingleR hat geschrieben:
HarrySpar hat geschrieben:Aber in Sachen Haftung (mögliche Kurvengeschwindigkeiten) hat sich für mich nix geändert.
Jedenfalls nicht bei Trockenheit.

Wer seinen Reifen nicht wirklich fordert oder gar dessen Potenzial ausreizt, wird natürlich den Fortschritt kaum spüren. Und gerade der Einzug von Silica-Mischungen in den Reifenbau hat für ein deutlich besseres (weil unkritischeres) Nässeverhalten des Reifens gesorgt.

Bessere Nässehaftung streite ich ja nicht ab.
Und ob ich das Potential ausnutze? Naja, zumindest mein Angststreifen ist mit wenigen Millimetern teils deutlich geringer als von so manch anderen Fahrern. Und nur weil ich bislang keinen Bock drauf hatte, eine Kurve paarmal hintereinander zu fahren, war ich noch nicht auf der Kante draußen. Damals Anfang der 90er Jahre bin ich manchmal die selbe Kurve wiederholt gefahren und kam da problemlos bis zur Kante raus. Ich sehe bei vielen anderen Fahrern Angststreifen mit 2 bis 3 Zentimetern. Und DIE reden dann wahrscheinlich auch ganz klug von allen möglichen Reifeneingenschaften und Verbesserungen.
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon wzmeisteroehme » 16.09.2019, 19:47

Hallo Gemeinde .

Ich traue mich kaum es zu schreiben .

Mit der Erstbereifung Z8 habe ich jetzt die dritte Saison gefahren und bin bei 15500km .

Eigentlich dachte ich er macht dieses Jahr sein Ende , aber eigentlich geht er noch .

Irgendwie finde ich das langsam auch unheimlich .

Fahre zu 95% Landstrasse-Touren .
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon Dirk_HF » 16.09.2019, 21:54

Nach 400km am Wochenende hat der Z8 nun die Verschleißgrenze erreicht. Immehin hat er jetzt fast 6.000 km gehalten. Er fuhr sich aber in den letzten Wochen schon ziemlich seltsam.
Gruß
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon SingleR » 16.09.2019, 22:02

wzmeisteroehme hat geschrieben:Hallo Gemeinde .

Ich traue mich kaum es zu schreiben .

Mit der Erstbereifung Z8 habe ich jetzt die dritte Saison gefahren und bin bei 15500km .

Na und? Wo ist das Problem? ;-) Oder anders: wenn Deine km-Angabe nicht damit prahlt, dass bzw. wie lange Du mit unzulässiger Profiltiefe oder gar auf der Karkasse ungerwegs warst, ist doch alles i.O.! ThumbUP
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Re: Z8 verschleißgrenze

Beitragvon HarrySpar » 16.09.2019, 23:09

Mein Z6 hinten steuert jetzt auf die 16000km zu.
Dürfte jetzt bei einer Kontrolle noch durchgehen.
Aber So etwa ab 17000km werde ich dann im illegalen Bereich sein.
Harry
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