ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Reifen, Freigaben, Erfahrungen zur F800R - F 800 R.

Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 07.06.2018, 21:17

SalvaF800R hat geschrieben:Genau das macht der TÜV sofern in den Fahrzeugpapieren / COC folgender Satz steht: "REIFENFABRIKATSBINDUNG GEM. BETRIEBSERLAUBNIS BEACHTEN"

Hat man in diesem Fall einen Reifen ohne Freigabe, so gibt es auch keine Plakette. Dies ist aber bei unseren BMWs nicht der Fall.


"Nicht der Fall"? Also bei mir steht genau dieser Wortlaut im Fahrzeugschein.


SalvaF800R hat geschrieben:Interessant finde ich auch, dass Deutschland das einzige Land ist, bei welchem es eine Reifenfabrikatsbindung für Motorräder gibt.


Ist das immer noch so? Ich dachte es gäbe mittlerweile auch paar andere Länder mit Reifenfabrikatsbindung.
Aber die Antwort kann ich Dir hierfür geben: Und zwar angeblich weil nur in Deutschland kein Tempolimit gilt.
Dieses Argument lass ich aber auch nicht gelten. Denn erstens können die aus den Nachbarländern alle mit ihren Motorrädern zu uns rüberkommen und mal richtig auf der Autobahn Vollgas geben.
Und zweitens bin ich mir sicher, dass z.B. auch die Italiener oder sonst wer zuhause mal auf der Autobahn Vollgas fahren, wenn sie sicher sind, dass grad keine Polizei hier ist.
Würden die Vollgasfahrer dann regelmäßig mit ihren kunterbunt ausgewählten Reifen (und Reifenpaarungen) Unfälle erleiden, dann wäre wohl auch in Italien und auch sonst überall blitzschnell die Reifenbindung eingeführt.
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon SingleR » 08.06.2018, 00:16

SalvaF800R hat geschrieben:Genau das macht der TÜV sofern in den Fahrzeugpapieren / COC folgender Satz steht: "REIFENFABRIKATSBINDUNG GEM. BETRIEBSERLAUBNIS BEACHTEN"

Hat man in diesem Fall einen Reifen ohne Freigabe, so gibt es auch keine Plakette.


100% richtig! Nachzulesen auch hier auf Seite 5.

Eine Reifenfabrikatsbindung besteht de iure nur dann nicht, wenn gar nichts in der ZB1 / ZB2 oder CoC steht. Der Satz: "Reifenpaar nur von einem Hersteller zulässig" ist ebenfalls ein Hinweis, dass eine Reifenfabrikatsbindung nicht besteht.

HarrySpar hat geschrieben:Würden die Vollgasfahrer dann regelmäßig mit ihren kunterbunt ausgewählten Reifen (und Reifenpaarungen) Unfälle erleiden, dann wäre wohl auch in Italien und auch sonst überall blitzschnell die Reifenbindung eingeführt.

Deine "Statistik" stimmt schon wieder nicht! Wer sagt Dir denn, dass die ausländischen "Vollgasfahrer", die zu uns rüber kommen oder sich in ihrem Heimatland grob verkehtswidrig verhalten, allesamt (oder zumindest zu einem nennenswerten Anteil) mit "kunterbunt ausgewählten Reifen / Reifenpaarungen" unterwegs und damit ein potenzielles Risiko für sich und andere sind? Motorräder, für die es in Deutschland eine Reifenfabrikatsbindung gibt, kann man auch im Ausland kaufen. Dasselbe gilt für die Reifen. Davon abgesehen, soll es auch im Ausland Verbraucher geben, die in der deutschen Gründlichkeit bzw. in der Reifenfabrikatsbindung einen Sinn sehen und freiwillig nur die für Deutschland für das jeweilige Krad freigegebenen Reifenkombinationen montieren lassen...
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 08.06.2018, 07:25

SingleR hat geschrieben:Der Satz: "Reifenpaar nur von einem Hersteller zulässig" ist ebenfalls ein Hinweis, dass eine Reifenfabrikatsbindung nicht besteht.

Könntest Du mir das bitte erklären? Wieso haben sie dann diesen Satz in die CoC reingeschrieben?

Aber dennoch:
Für mich zählt halt in erster Linie die Tatsache, dass ich seit 30 Jahren noch nie von irgend einem Vorfall gehört habe, wo ein Motorradunfall auf nicht freigegebene Reifen zurückzuführen war.
Und erst kürzlich hat mir das auch mein ehemaliger Studienkollege bestätigt, der leidenschaftlicher Motorradfahrer ist und seit 20 Jahren in Mailand bei der DEKRA ist. Ihm ist kein solcher Fall bekannt. PRÜFINGENIEUR bei der DEKRA!!!

Hätte ich auch seit 30 Jahren noch nie von einem niedergebrannten Haus was gehört, würde ich auch sicher keine Brandversicherung abschließen. Aber ich höre des Öfteren, dass irgendwo ein Haus niedergebrannt ist. Also hab ich auch eine Brandversicherung.

Aber ich erfahre nunmal nichts von Unfällen wegen nicht freigegebener Reifen.

Harry

PS: Selbst wenn ich irgendwann mal von einem Unfall wegen nicht freigegebener Reifen erfahren werde, wird das meine Meinung dennoch nicht ändern. EIN EINZIGER Unfall!!!!!
So wie ich auch keine Brandversicherung abschließen würde, nur weil in den letzten 30 Jahren in ganz Deutschland EIN EINZIGES Haus abgebrannt ist.
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon Andreas vwWe » 11.06.2018, 08:56

Hallo zusammen,

es ist zwar selten so, aber ich stehe der Angelegenheit genau so gegenüber wie Harry.

Meine beiden Erlebnisse: Der M7RR hielt zwar auf der F8R nur rund 3.000 km im reinen Soziusbetrieb, dafür fuhr er sich phantastisch bis zum Zustand "Glatze", obgleich die letzte Tour - Heimfahrt aus Bouillon in Belgien - auch noch mit feuchter Straße begann. Und der Reifen ist nicht für die Mühle zugelassen. Andererseits war auf meiner ersten Speed Triple der originale Metzeler K3 montiert; bei der Abholung der neuen Maschine im kühlen November war er nahezu unfahrbar - es war ein furchtbares Gerutsche und Geeier, das am nagelneuen Mopped die ersten Kratzer zur Folge hatte - Asche über mein Haupt. Der Reifen wurde abgenommen und an einen Kringelpiloten weiterverkauft; statt dessen ließ ich den Michelin Pilot Road 4 montieren - besser, mit Freigabe, aber mit der typischen Neigung der Michelinreifen zu unerwarteter Haftungsaufgabe und zum Ende hin kippeligem Fahrverhalten versehen - seit drei Jahren fahre ich keinen Michelin mehr.

Kurz: Meine Erfahrungen widersprechen ganz explizit der Auffassung, wonach Reifenfreigaben ein Stück Sicherheit bedeuten. Natürlich kann man mit Einzelfällen keine Statistik machen, aber sie prägen einen doch. Von daher: Hätte ich noch eine F8R, montierte ich auf jeden Fall mal den CRA3, denn dieser hat mir auf der Speedy ausgezeichnet gefallen.

Gruß

Andreas

PS: Gerade habe ich mal nachgeschaut: In den Papieren keines meiner Motorräder steht etwas von Reifenfreigabe oder der Verpflichtung, nur Socken eines Herstellers zu fahren.
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 11.06.2018, 10:05

Andreas vwWe hat geschrieben:Gerad habe ich mal nachgeschaut: In den Papieren keines meiner Motorräder steht etwas von Reifenfreigabe oder der Verpflichtung, nur Socken eines Herstellers zu fahren.

Was für drei Motorräder sind das? Triumph Speed Triple, KTM Duke ? und welche GS?
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon Andreas vwWe » 11.06.2018, 10:10

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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 11.06.2018, 10:24

OK. Bei den ganzen Yamaha Tracer und mt Modellen steht meines Wissens nach auch nix mehr in den Papieren drin.
Mir scheint, dass die Motorradhersteller langsam umdenken und diese Reifenbindungsgeschichte beenden.
Ist ja dann eine gute Entwicklung. War längst überfällig.
Harry
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon SingleR » 11.06.2018, 20:21

HarrySpar hat geschrieben:
SingleR hat geschrieben:Der Satz: "Reifenpaar nur von einem Hersteller zulässig" ist ebenfalls ein Hinweis, dass eine Reifenfabrikatsbindung nicht besteht.

Könntest Du mir das bitte erklären? Wieso haben sie dann diesen Satz in die CoC reingeschrieben?

Was gibt es da zu erklären? Du darfst Reifen von jedem Hersteller nehmen, so lange die Dimensionen dem entsprechen, was in den Papieren steht - und so lange beide Reifen vom selben Hersteller sind.

Warum BMW so etwas in die COC schreibt, darüber kann man nur Mutmaßungen anstellen. Z.B. die, dass Vorder- und Hinterreifen unterschiedlicher Hersteller sicher weniger gut zusammen und zu einem Motorrad passen als eine Paarung ein- und desselben Herstellers.

HarrySpar hat geschrieben:OK. Bei den ganzen Yamaha Tracer und mt Modellen steht meines Wissens nach auch nix mehr in den Papieren drin...

Was denn jetzt? Vollwissen, Halbwissen oder Vermutung?

Sofern es so sein sollte wie Du behauptest: könnte es nicht auch sein, dass die genannten Modelle eben mit deutlich mehr Reifenpaarungen klaglos funktionieren als andere Kräder? Hinter den Reifenfreigaben einen "bösen Willen" der Fahrzeug- oder Reifenindustrie zu vermuten entbehrt weiterhin bis zum Beweis des Gegenteils jedglicher Grundlage.
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 11.06.2018, 20:37

SingleR hat geschrieben:Was gibt es da zu erklären? Du darfst Reifen von jedem Hersteller nehmen, so lange die Dimensionen dem entsprechen, was in den Papieren steht - und so lange beide Reifen vom selben Hersteller sind

Ach so. Ist nichts neues. Ist aber auch eine "Bindung". Jedenfalls vom Papier her.

SingleR hat geschrieben:Was denn jetzt? Vollwissen, Halbwissen oder Vermutung?

Ein Metzeler Techniker hat mir vor vielleicht 2 Jahren gesagt, dass die MT Modelle alle keinerlei Beschränkung haben.
Und die Tracer 700 meiner Schwester hat auch keine.

Und nochmal, den letzten Beweis brauche ich nicht. Mir genügt die Vielzahl an Hinweisen seit 30 Jahren, um mir ein Bild zu machen.

SingleR hat geschrieben:... dass Vorder- und Hinterreifen unterschiedlicher Hersteller sicher weniger gut zusammen und zu einem Motorrad passen als eine Paarung ein- und desselben Herstellers.

Das ist meiner Meinung nach totaler Blödsinn. Ein Metzeler Sportreifen soll mit einem Metzeler Tourenreifen besser zusammenpassen als ein Metzeler Sportreifen mit einem Michelin Sportreifen?
Sind Reifen etwa menschliche Wesen? Die sich vertragen müssen? Sagt der Metzeler Hinterreifen "Mit so einem blöden französischen Vorderreifen mag ich nichts zu tun haben"? :D
Alles Quatsch.

Und außerdem geht es hierbei ja nicht um gutes oder schlechtes Funktionieren. Dass auch freigegebene Reifen oftmals "schlecht" funktionieren, zeigen die Tests und auch die jüngsten Posts hier in diesem Thread.

Nein, es geht hier darum, ob man mit nicht freigegebenen Reifen eine Unfallgefahr befürchten muss. Und ich bin mir sicher, dass meine Unfallgefahr um Null Komma Nix Prozent steigt, wenn ich mit nicht freigegebenen Reifen fahre.
Und ich denke auch, dass meine Unfallgefahr nicht mal steigt, wenn ich vorne einen Sportreifen habe und hinten einen Tourenreifen.

Nur nebenbei: Bei der Moto GP haben sie auch weiche und mittlere und harte Reifen. Und die Fahrer stellen sich die Paarungen immer zusammen, wie es ihnen passt. Vorne hart, hinten weich. Oder andersrum. Oder vorne und hinten hart.
Geht alles!!!!!
Zuletzt geändert von HarrySpar am 11.06.2018, 20:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Freigabe?

Beitragvon Kajo » 11.06.2018, 20:50

In der EU-Übereinstimmungsbescheinigung meiner S 1000 R (EZ März 2018) ist nur noch die Größenbezeichnung der Reifen angegeben.

COC.pdf
(903.82 KiB) 65-mal heruntergeladen


Gruß Kajo
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon SingleR » 11.06.2018, 22:37

HarrySpar hat geschrieben:Nur nebenbei: Bei der Moto GP haben sie auch weiche und mittlere und harte Reifen. Und die Fahrer stellen sich die Paarungen immer zusammen, wie es ihnen passt. Vorne hart, hinten weich. Oder andersrum. Oder vorne und hinten hart.
Geht alles!!!!!

Mag sein dass das geht. Aber es werden stets nur Reifen von einem Hersteller kombiniert - der sie dahingehend entwickelt, dass sie auch zueinander passen! Davon abgesehen werden längst nicht alle theoretisch möglichen Kombinationen tatsächlich gefahren.
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon Andreas vwWe » 12.06.2018, 08:11

Hi,

die Regelung, wonach aus Sicherheitsgründen oder Gründen der Fahrbarkeit beide Reifen vom selben Hersteller sein müssen, entbehrt jeder Sinnhaftigkeit: Ein Metzeler K3 vorne und ein Metzeler Roadtec 01 oder gar ein Enduroreifen dieses Herstellers hinten wären ein völlig unfahrbares Paar. Wie sich hingegen ein CRA3 vorne mit einem PAGT hinten verträgt, werde ich bedingt durch nicht gleichzeitigen Wechsel von Vorder- und Hinterreifen demnächst auf meiner KTM ausprobieren; ich habe da gar keine Sorgen und möchte auch aus ökologischen und ökonomischen Gründen keine funktionsfähigen Socken entsorgen.

Gruß

Andreas
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon HarrySpar » 12.06.2018, 08:23

Genau Andreas! Genau so sehe ich das auch.
Und es geht auch um ökologische Belange. Und um Ressourcen.
Es ist Schwachsinn, den Vorderreifen immer mit wegzuschmeißen, obwohl der noch gutes Profil hat.
Harry
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon Auftrags'chiller » 12.06.2018, 08:35

HarrySpar hat geschrieben:Es ist Schwachsinn, den Vorderreifen immer mit wegzuschmeißen, obwohl der noch gutes Profil hat.
Harry


Verrückte Idee: Einfach beim gleichen Fabrikat bleiben. Dann kann man immer nur den abgefahrenen Reifen tauschen. :mrgreen:
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Re: ContiRoad Attack 3 bekommt keine Freigabe

Beitragvon Andreas vwWe » 12.06.2018, 08:38

Ergänzung: Sinnvoll wäre eine Regelung, wonach stets nur solche Paare aufgelegt werden dürfen, bei denen der Vorderreifen mehr Reserven als der Hinterreifen hat. Das kann - wenn überhaupt - nur dann sicher prognostiziert werden, wenn man vorne und hinten Reifen des selben Typs fährt; aber das ist definitiv nicht (mehr) vorgeschrieben und die Sicherheit einer solchen Prognose hinge auch wieder sehr vom Motorrad ab. Argumentativ wäre ich jetzt bei den Freunden der Typenfreigabe; aber die Erfahrung - siehe oben - zeigt mir, dass diese Freigaben für mich kein Sicherheitsplus bedeuten, eher im Gegenteil.

Gruß

Andreas
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