Verbrauchs orientiertes Schalten

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Roadslug » 16.08.2018, 09:13

HarrySpar hat geschrieben:Ausgehend meine F800S mit 3,4L/100km bei 100km/h:y
Es geht doch hier um den Durrchschnittsverbrauch und der orientiert sich nicht an der Maximalgeschwindigkeit, in dem Fall den genannten 100km/h, sondern an der Durchschnittsgeschwindigkeit. Es ist wohl kaum möglich, auf einer exakt 100km langen Strecke ohne Kurven, ohne Steigungen und bei absoluter Windstille ohne auch nur einmal Gas wegzunehmen oder wieder Gas zu geben exakt mit 100km/h zu fahren. Das würde ich gerne mal sehen wie das geht. Grau ist eben alle Theorie, daher werden Verbrauchstests schließlich auch im Labor auf dem Prüfstand gefahren und nicht auf der Straße.
Letztendlich ist das eh ein Streit um des Kaisers Bart. Ob nun der Exponent für die Geschwindigkeit theoretische 3 oder empirische 2,85 heißt macht das Kraut auch nicht wirklich fett. Fakt ist, dass die Geschwindigkeit der dominierende Einfluss ist. Die anderen Einflüsse kann man dagegen eher vernachlässigen.

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 16.08.2018, 09:48

Roadslug hat geschrieben:Fakt ist, dass die Geschwindigkeit der dominierende Einfluss ist. Die anderen Einflüsse kann man dagegen eher vernachlässigen.

DAS ist natürlich unstrittig.
Deshalb immer schön gemütlich fahren. ;-)
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Olchi » 16.08.2018, 11:05

Ich kann über solche Diskussionen nur mit dem Kopf schütteln, das ist mir zu blöd. Ich hab rechts den Drehgriff und der wird aufgemacht, das macht mir Spaß und ist mein Hobby und das schon seit über 50 Jahren. Ist mir doch egal wieviel Sprit da durchläuft. Wenn ich mir das nicht leisten kann, muss ich halt Fahrrad fahren.
Gruss
Olchi

P.S. Nichts für ungut, aber das ist meine persöhnliche Meinung, jeder kann fahren wie er möchte und auch Sprit sparen
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Reiner52 » 16.08.2018, 11:13

Olchi hat geschrieben:Ich kann über solche Diskussionen nur mit dem Kopf schütteln, das ist mir zu blöd. Ich hab rechts den Drehgriff und der wird aufgemacht, das macht mir Spaß und ist mein Hobby und das schon seit über 50 Jahren. Ist mir doch egal wieviel Sprit da durchläuft. Wenn ich mir das nicht leisten kann, muss ich halt Fahrrad fahren.
Gruss
Olchi

P.S. Nichts für ungut, aber das ist meine persöhnliche Meinung, jeder kann fahren wie er möchte und auch Sprit sparen


Ich frage mich bei solchen Diskussionen, warum fährt man Motorrad ?
Aber vielleicht ist das Spritsparen das eigentliche Hobby und nicht das Motorradfahren scratch
Gruß Reiner
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Olchi » 16.08.2018, 11:23

Danke Reiner52 ThumbUP genau meiner Meinung!
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 16.08.2018, 11:41

Es gibt eben Leute, die gern Motorrad fahren und sich dennoch für den Benzinverbrauch interessieren.
Und dabei mag es oft gar nicht in erster Linie ums Geld gehen sondern einfach um die Ressourcen und das Klima.
;-)
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Spätstarter69 » 16.08.2018, 13:25

Hallo,

ich bin mit meiner F800R dieses Jahr ca. 4000 km gefahren. Der Verbraucht liegt bei 4,27l/100 km. Es ist von 3,6l bei sehr gemütlichen Landstraßenbummeln bis über 5l bei Fahrten mit Autobahnanteil alles dabei. ich denke schon, daß der Verbrauch niedriger ist, wenn die Gänge nicht voll ausgedreht werden und man etwas vorausschauend fährt. Warum soll das bei einem Motorrad anders sein als bei einem Auto. Privat fahre ich als Auto einen Toyota Hybrid. Den habe ich gezielt nach dem Verbrauch rausgesucht. Beim Motorrad fällt das normalerweise nicht ganz so ins Gewicht. Die meisten fahren ja nicht so häufig und viel.
Einen richtigen Spritvernichter wöllte ich aber auch nicht haben. Muss umwelttechnisch nicht sein.

PS: Bei den momentanen Preisen an der Tankstelle könnte ich mir die ahh
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon SingleR » 16.08.2018, 15:06

Spätstarter69 hat geschrieben:Privat fahre ich als Auto einen Toyota Hybrid. Den habe ich gezielt nach dem Verbrauch rausgesucht. Beim Motorrad fällt das normalerweise nicht ganz so ins Gewicht.

Ich gebe offen zu, dass meine Wahl auf die BMW seinerzeit auch wg. des niedrigen Spritverbrauchs fiel. Warum auch sollte ich mir ein Motorrad kaufen, das in derselben Leistungsklasse 1.5 bis 2 Liter mehr Benzin verbraucht? Wobei es auch hierauf eine Antwort gibt: nämlich wenn ein anderes Bike (ergonomisch) besser zu mir passt. Denn was nützt ein niedriger Treibstoffkonsum, wenn man auf dem entsprechenden Motorrad sitzt wie der berühmte Affe auf dem Schleifstein?

Zum Glück passte bei der F800R für mich alles. Und zum Glück gibt es inzwischen auch andere Motorradhersteller, die Modelle mit einem einigermaßen erträglichen Spritkonsum auf die Räder stellen! :)
Twin-F: die perfekte Symbiose aus 2-Spark-Rotax-Eintopf und Zündabstand eines Einzylinder-2-Takters... :mrgreen:
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 16.08.2018, 15:19

Aprilia fällt mir IMMER mit extrem hohen Verbräuchen auf. Aber wirklich ausnahmslos.
Egal welcher Vergleichstest. Die Aprilias schlucken IMMER. nogo
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Reiner52 » 16.08.2018, 15:49

HarrySpar hat geschrieben:Und dabei mag es oft gar nicht in erster Linie ums Geld gehen sondern einfach um die Ressourcen und das Klima.


Beim Hobby geht es dir um Ressourcen und Klima ? scratch

Also ehrlich, wenn es mir bei dem Hobby Motorrad um Ressourcen und Klima gehen würde,
dann wäre ich so konsequent und würde es abschaffen !
Ich will mir gar nicht vorstellen, was alles in jeder Motorradsaison an Ressourcen verschwendet und das
Klima beeinträchtig wird. Und das nur für unser Hobby...
Gruß Reiner
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Pütz » 16.08.2018, 16:14

Mit dem Gedanken die Umwelt zu schonen dürfte ich gar nie mit meinem Motorrad zu fahren, egal wie viel oder wie wenig dieses verbraucht. Meine Fahrten mit dem Roller haben meistens nur einen Zweck, Spass zu machen und etwas zu unternehmen. Schlicht einmal aus dem Alltag auszubrechen und zu geniessen. Auch wenn ich auf meinen Touren extrem sparsam fahre, verbrauche ich dabei völlig "unnötig" Treibstoff. Natürlich würde ich mir jetzt kein Motorrad kaufen mit sehr hohem Verbrauch; auch versuche ich mit dem Auto sparsam zu fahren. Aber jetzt darüber zu diskutieren, ob ich mit untertourigem Fahren auf meinem Motorrad einen halben Liter einsparen könnte, erscheint mir dann doch nicht sehr sinnvoll. Dann frage ich mich, warum kauft jemand eine Roller mit 800ccm und 90 PS und macht sich dann Gedanken über den Benzinverbrauch. Der Kauf war aus seiner Sicht grundsätzlich falsch, es gäbe nämlich Roller die viel weniger verbrauchen als unsere 800er, eine 125er zum Beispiel. Und sorry, ein Motorrad macht doch nur Spass, wenn man(n) ab und mit den "Muskeln" spielen darf. Nicht blödsinnig Vollgas fahren, aber einfach die Kraft und die Leichtigkeit beim Beschleunigen spüren. Wenn ich das nicht mehr will oder darf, kauf ich mir ein Fahrrad.

Gruss Peter
Zuletzt geändert von Pütz am 16.08.2018, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Reiner52 » 16.08.2018, 16:16

Spätstarter69 hat geschrieben:PS: Bei den momentanen Preisen an der Tankstelle könnte ich mir die ahh

Ich tanke immer preisgünstig in Luxemburg winkG
Gruß Reiner
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Olchi » 16.08.2018, 18:06

Panigale.jpg
Mein Sohn fährt diese hier: Und die fahre ich auch ab und zu mal ne Hausrunde. Und die schluckt dann eben mal 7 - 9 Liter. Aber das macht Spaß !! :D ThumbUP Nur kann ich die mit meinem Alter max 100km fahren, bei mehr Km müsste man mich dann runterheben. Meine für mich bequeme GT dagegen braucht max "nur" 5,5 Liter.

Gruß
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Roadslug » 16.08.2018, 18:09

Reiner52 hat geschrieben:Ich frage mich bei solchen Diskussionen, warum fährt man Motorrad ?
Ebenso wie es hunderte von verschiedenen Motorradtypen gibt gibt es auch hundert verschiedene Arten zu fahren. Spaß machen sie alle, den sonst wurde man es schließlich nicht so machen. Falsch ist es nur wenn man seine persönliche Art zu fahren als das Maß aller Dinge ansieht und alle anderen Fahrweisen abschätzig beurteilt. Mir z. B. gefällt gar nicht, dass es viele Motorradfahrer gibt, die Motorradfahren mit Rasen verwechseln unter Missachtung aller gültigen STVO-Regeln und dabei so tun als wären sie unverwundbar. Sind sie aber nicht, denn die diesjährigen Unfallstatistiken sprechen leider eindeutig dagegen.

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Vielfahrer » 16.08.2018, 21:33

Dann gibt es auch noch diejenigen, wie mich, die es überwiegend als Bequemlichkeit erachten, dass anstelle eines Zweirads, das Auto als Pendlerfahrzueg hergenommen wird, was ich wiederum für unnötig halte, stets diese Masse für im Regelfall 1 Person durch die Gegend zu chauffieren und dabei Platz und Ressourcen zu verschwenden.

Für mich ist das Motorrad das Hauptfahrzeug für meinen Pendelweg, sowie Strecken, die ich nicht mit dem Fahrrad bewältigen kann.
Ich fahre auch im Winter, bei fast jedem Wetter.
Für Stadtfahrten gibts bei mir das Fahrrad - müßte ja bekloppt sein, mich mit dem Moped in den Stadtverkehr zu begeben.

So fahre ich mit dem Moped eben sehr viel und bei bis zu 24 tkm im Jahr ist der Verbrauch einfach ein Thema.
Noch mit keinem meiner Motorräder hab eich mehr als 5,2 Liter auf 100 km im Durchschnitt verbraucht - und ich habe auch einen Yamaha 5-Ventiler aus den späten 90ern, mit alter Vergasertechnik und 150 PS.
An einem Motorrad, das dauerhaft mehr verbraucht als ein Prius hätte ich keinen Spaß oder nur kurzzeitig.

So gesehen kanns nach der ST nur schlechter werden, falls es diese Leistungsklasse mindestens bleiben soll und keine GT wird.
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