Verbrauchs orientiertes Schalten

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Tuebinger » 25.01.2019, 17:16

henry.de hat geschrieben:Nicht zu vergessen wieviel kg draufsitzen , Größe und Bekleidung und und und .... ein Fass ohne Boden! Mir persönlich alles egal, reines Hobby und Spassmobil, so soll es bleiben, ob 3,1 oder 7,5 l!

Henry clap


Stimmt prinzipiell, ist aber trotzdem schön wenn man den ganzen Tag ohne Tankstopp durchfährt und abends für gerade mal 20€ volltanken kann, dabei zügig mit viel Fahrspass unterwegs war...

Gruß vom T.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Karl Dall » 25.01.2019, 20:20

alles Erbsenzählerei...aber wenn ich nach 150km meinen Kaffee umsonst habe, nur weil ich hin und wieder auf die Verbrauchsanzeige schiele, hat das auch was winkG
Der Spass bliebe schnell auf der Strecke, wenn der Hobel statt 4,5l 7,5l vernichten würde
Gruss Karl Dall
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Udo-MH » 25.01.2019, 20:56

Karl Dall hat geschrieben:...
Der Spass bliebe schnell auf der Strecke, wenn der Hobel statt 4,5l 7,5l vernichten würde


Ja das würde mich auch ärgern - aber nur weil der Tank so klein ist. Da wäre alle 200 Km ne Tanke von nöten ;-)

Mal Hand aufs Herz. Ich fahre lieber immer im Drehzahlbereich in dem der Motor nicht Ackern muss. Das kann auch bei der miesen Übersetzung und in kurzen Serpentinen nur der 1. und/oder 2. Gang sein. Der Sprit ist mir da herzlich egal. Bevor ich die Lager quäle tanke ich lieber für 5 EUR mehr. Das macht den Braten auch nicht fett.

Auf Dauer dankt mir das der Motor mit weniger verschlissenen Laufbuchsen und einer besseren 2. Luft.

Lieben Gruß,
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon GT_FAHRER » 25.01.2019, 21:41

Ihr habt Probleme, genießt lieber Eure Motorrad Touren statt sich um 1-2 Literchen Sprit Gedanken zu machen. :roll:

Ich schalter immer dann wenn die Power für den nächsten Gang reicht, ob ich da nun 4 oder 4,5 Liter verbrauche ist egal

Hauptsache der Fahrspaß stimmt, ist schließlich mein Hobby.

Beim Auto ist es was anderes das ist ein reines Transportmittel um von A nach B zu kommen, da gucke ich schon eher auf den
Verbrauch und fahre möglichst sparsam.


lG Peter
Es ist nicht schlimm über 61 zu sein, es ist nur schlimm sich so zu benehmen.

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon henry.de » 25.01.2019, 22:33

Ist doch mein Reden, reines Hobby- und Spassmobil, 7,5 l natürlich utopisch von mir, war aber auch nur provokativ gemeint! In den 70- Jahren genehmigten sich meine Bimotas gerne 10 l herum, bei den Crossern ganz zu schweigen!

Henry ( habe noch nie auf Momentanverbrauch geguckt, absoluter Blödsinn, zumindest für mich )
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon morfic » 28.01.2019, 04:46

HarrySpar hat geschrieben:Also bei 56km/h bin ich auf der Ebene bei gleichmäßiger Fahrt fast immer im sechsten Gang.
Harry


Hm.
In der Stadt ist das 3ter Gang, da gibt's schon teile wo das im 4ten geht, aber halt nicht viele.
Der sechste macht wirklich nur Sinn als overdrive wenn man lange cruisen kann.

5ter oder 6ter ist nicht für die(se?) Stadt, vielleicht wenn sie flach wäre.

Die niedrigeren Gänge erstatten es mir dann von Idioten unter Kraft wegzuziehen ohne erst zweimal-dreimal runterschalten zu müssen. Die 1000 RPM machen schon nen krassen Unterschied von 2280 zu 3280.
Hätte weniger Impact wenn es 3700 zu 4700 wäre.


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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

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Beitragvon Wachtendonker » 28.01.2019, 09:10

henry.de hat geschrieben:Ist doch mein Reden, reines Hobby- und Spassmobil, 7,5 l natürlich utopisch von mir, war aber auch nur provokativ gemeint! In den 70- Jahren genehmigten sich meine Bimotas gerne 10 l herum, bei den Crossern ganz zu schweigen!


Kannte mal jemanden mit einer 1200er Dorsoduro, die ist sicher kein altes Eisen, hat sich aber bis zu einigen Umbauten inkl. neuer Steuergeräteprogramierungen mit anderen Einspritzdüsen (glaube ich mich zumindest zu erinnern) auch rund 10l reingezogen. Mir ist der Verbrauch auch egal, solange er im Rahmen liegt. Für mich ist völlig wumpe, ob 4,5 oder 5,0 oder 5,5 Liter, da halte ich es mit henry. Wenn ich aber nach 130km schon nach eiuner Tankstelle ausschauhalten muss, dann ist das Thema für mich durch.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 28.01.2019, 10:25

morfic hat geschrieben:Die niedrigeren Gänge erstatten es mir dann von Idioten unter Kraft wegzuziehen ohne erst zweimal-dreimal runterschalten zu müssen.

Ich habe dann anscheinend immer den glücklichen Umstand, keine Idioten um mich rum zu haben, von denen ich wegziehen muss.

Und bezüglich Aprilia: Die saufen grundsätzlich. Deshalb scheiden die für mich grundsätzlich aus.

Mit der F800S schaffe ich eigentlich immer 500km mit einem Tank. Bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von vielleicht 58 bis 62km/h laut BC.

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Roadslug » 28.01.2019, 12:21

Ein niedriger Verbrauch bei einem Motorrad hat schon was für sich. Zum einen kann man sagen: Wenn ein Motorrad den gleichen oder sogar höheren Verbrauch hat wie ein Pkw, der fast zehnmal so schwer ist, dann hat der Motorenentwickler schlicht und ergreifend einen miesen Job gemacht. Und zum anderen ist Motorradfahren zumindest aus Sicht anderer in der Regel eine relativ sinnlose Angelegenheit. Man fährt ohne bestimmten Anlass, sondern nur aus Spass am Motorradfahren. Mit einem niedrigen Verbrauch kann man genau solche Aussagen von Leuten kontern, die den Motorradfahrern sinnloses Verheizen von Ressourcen vorwerfen. Das beruhigt das Umweltgewissen ungemein.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 28.01.2019, 12:26

Wie muss man eigentlich drauf sein, um zu sagen "Mein Verbrauch interessiert mich nicht."? nogo
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon henry.de » 28.01.2019, 12:29

Dann nutze ich eher mein MTB oder das Rennrad !
Das Motorrad ist für mich mehr Spaß- als Sparobjekt !

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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon HarrySpar » 28.01.2019, 15:56

Also ich meine - selbst wenn es MIR egal ist, wieviel Benzin ich verbrenne oder wieviel CO2 ich rausblase - dann würde ich das für mich behalten und niemals sagen oder schreiben.
Denn wenn z.B. die Aprilia Ingenieure das lesen, werden die auch in Zukunft nichts für die Verbrauchsreduzierung ihrer Motoren tun.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon SingleR » 28.01.2019, 16:48

HarrySpar hat geschrieben:Ich habe dann anscheinend immer den glücklichen Umstand, keine Idioten um mich rum zu haben, von denen ich wegziehen muss.

Geht mir genau so! ThumbUP Zumal am Ende diejenigen die Idioten sind, die mit unangepasster Geschwindigkeit oder Lautstärke für Motorradstreckensperrungen sorgen, weil sie mal wieder eine öffentliche Straße mit einer Rennstrecke verwechseln. ;-)

Roadslug hat geschrieben:Ein niedriger Verbrauch bei einem Motorrad hat schon was für sich.

Ja, so ist das! Wobei der Verbrauch natürlich nicht das alleinige oder wesentliche Entscheidungskriterium sein kann, denn der Bock muss ja insbes. auch ergonomischen Ansprüchen (u.a. Sitzhöhe, Sitzposition) genügen. Habe ich aber 2 Motorräder (nach Probesitzen und Probefahren!) in der engeren Wahl, dann wüsste ich nicht, warum ich mich ausgerechnet für dasjenige Teil entscheiden sollte, das den höheren Verbrauch hat. Auch wenn Motorräder vielfach nur so zum Spaß betrieben werden, so halte ich es für verantwortungslos, beim Ausüben dieses Hobbys endliche Ressourcen über Gebühr und mehr als nach den Umständen unvermeidbar zu verschwenden.
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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon morfic » 29.01.2019, 04:55

HarrySpar hat geschrieben:
morfic hat geschrieben:Die niedrigeren Gänge erstatten es mir dann von Idioten unter Kraft wegzuziehen ohne erst zweimal-dreimal runterschalten zu müssen.

Ich habe dann anscheinend immer den glücklichen Umstand, keine Idioten um mich rum zu haben, von denen ich wegziehen muss.

Harry


Naja, hat wohl viel damit zutun daß hier in dem Staaten jeder den Führerschein kriegt ohne professionelle Lehrer.
Da hat man dann über die Jahrzehnte weniger und weniger Wissen.
Mopped Schein gibt es für nochmal 2x8 Stunden an einem Wochenende in dem speziell bemalten Parkplatz.

Am übelsten finde ich es immer wenn an Baustellen die Lücke die ich für Leute offenhalte ignoriert wird, um sich dann ganz vorne reinzudrücken und dann kommt alles zum Stillstand.
Von Nürnberg zu Berlin waren in 2017 ja dauernd Baustellen, und während es immer langsamer ging hat alles eher geflutscht verglichen mit den Baustellen hier in der Stadt.

---

Motorrad als Hobby, ja schon aber ich fahre es schon täglich zur Arbeit.

Sprit Verbrauch stört mich nicht wirklich, ich benutze es mehr um Änderungen am Bike zu beobachten.



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Re: Verbrauchs orientiertes Schalten

Beitragvon Basti87 » 29.01.2019, 07:57

morfic hat geschrieben:Am übelsten finde ich es immer wenn an Baustellen die Lücke die ich für Leute offenhalte ignoriert wird, um sich dann ganz vorne reinzudrücken und dann kommt alles zum Stillstand.


Dass nennt sich Reißverschlussverfahren, und es ist absolut richtig, bis zum Hindernis vor zu fahren und sich erst dort einzureihen. Du hast doch auch die Möglichkeit diese Spur zu nutzen.
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