F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Alle Infos rund um die F 900 R und F 900 XR.

Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon OSM62 » 18.11.2019, 12:58

SingleR hat geschrieben: Aber gg. den Boxer ist das ein nervöses Hemd mit 4 kleinen 250er-Zylindern, das auf Drehzahl gehalten werden will, wenn das Drehmoment passen soll.

HÄÄHHH?!
Fahre ja jetzt den R 1250 GS Boxer, fahren ihn auch gerne, und der kommt so weit (von der Drehzahl her) wie kein anderer großer 2 Zylinder, aber ich fahre z. B. innerorts (also wirklich strich 50 km/h) meistens im 4. Gang.
Habe ja die XR gehabt und habe noch eine S 1000 R mit oben genannten 4 Zylinder mit absolut identischer Übersetzung.
Da wo man mit der GS im 4. Gang fahren muss, rolle ich mit VIEL Kraftreserven im 6. Gang mit dem 4 Zylinder durch.
Und da wo die R 1250 GS den Arsch zu kneift habe ich noch 40 km/h Reserve nach oben ohne einmal schalten zu müssen.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Andreas vwWe » 18.11.2019, 12:59

So ein Vierzylinder ist objektiv schon ein guter Motor, aber persönlich mag ich lieber Ein- bis Dreizylinder.

Nun schweifen wir aber wirklich ab. winkG

Gruß

Andreas
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon SingleR » 18.11.2019, 21:01

OSM62 hat geschrieben:
SingleR hat geschrieben: Aber gg. den Boxer ist das ein nervöses Hemd mit 4 kleinen 250er-Zylindern, das auf Drehzahl gehalten werden will, wenn das Drehmoment passen soll.

HÄÄHHH?!
Fahre ja jetzt den R 1250 GS Boxer...

Vorab: ich denke, dass ein hämisches "HÄÄHHH" einer sachlichen Diskussion nicht förderlich ist.

Ich habe ganz bewusst nur vom Drehmomentverlauf gesprochen. Da, wo die R1250 ein Drehmoment von locker über 100 Nm stemmt, ist der Motor der S1000 (XR bzw. R) mehr oder weniger weit entfernt davon. Beim Boxer stehen 120 Nm schon bei knappen 3.000/min an. Der Motor der XR kommt erst gar nicht so weit: bei dem ist bei 112Nm (und über 9.000/min) Schluss, bzw. für 100 Nm sind Drehzahlen ab 7.000/min erforderlich.

Bezogen auf die Motorleistung: 120 PS liegen beim Boxer bei ca. 6.000/min an, bei der XR erst bei ca. 8.000/min. Heißt am Ende, dass der Boxer bis ca. 6.000/min kaum zu schlagen ist - bzw. nur dann, wenn man die XR mehr als 2.000/min höher drehen lässt, ab wo sie dann, wie Du sinngemäß geschrieben hast, aber auch ihre Mehrleistung ausspielen kann. Mit "Nervosität" meinte ich ebendieses höhere Drehzahlniveau (mit entsprechendem Geräusch), das sicher nicht jedermanns Sache ist.

[wegeditiert...]
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon OSM62 » 18.11.2019, 21:43

Habe mal wieder gerechnet 6000 U/mIn bei der R 1250 GS da sind wir bei 162,5 km/h.
Die R 1200 GS/LC braucht für die gleiche Leistung 7000 U/min dann sind wir schon bei 189 km/h.
Bei der S1000 R/XR sind 8000 U/min im 6. Gang 172 km/h.
Da hat nach dem Papier wirklich die Nase vorn, zugegeben.

Aber wie ich schon geschrieben habe sind genau diese beiden Motoren bei mir im Einsatz.

Wenn ich schaltfaul mit viel Leistung fahren will nehme ich die S 1000,
die deckt mit Bumms im 6. Gang den gesamten Bereich von 40 km/h bis 260 km/h ab.
Die 1250er kommt wegen der kurzen Endübersetzung ja schon weit runter, aber unter
65-70 km/h ist die nicht vernünftig fahrbar im 6. Gang, man schaltet einfach viel mehr
beim Boxer.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon SingleR » 18.11.2019, 22:04

@OSM62: alles klar. Danke! ThumbUP Aber auch nochmal:

OSM62 hat geschrieben:Die 1250er kommt wegen der kurzen Endübersetzung ja schon weit runter, aber unter 65-70 km/h ist die nicht vernünftig fahrbar im 6. Gang, man schaltet einfach viel mehr beim Boxer.

Ok, nur war das nicht die "Aufgabenstellung", von der Andreas vwWe und ich zuvor gesprochen hatten. Wenn man in den Alpen unterwegs ist und die Passe mit ihren vielen Kurven und Kehren herauf fährt, muss eh viel geschaltet werden. Viele empfinden es als vorteilhaft, wenn (z.B.) der Boxer bei niedrigen Drehzahlen ordentlich Drehmoment abliefert - im Gegensatz zu einem vergleichsweise drehmomentschwachen "Sportmotor", der an derselben Kehre mit hoher Drehzahl betrieben werden muss, damit er ordentlich Motorleistung abliefert.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Joe » 18.11.2019, 23:02

Wichtig ist, was am Rad an Drehmoment / Kraft ankommt.
Zwischen dem Motor und dem Rad sitzt ja bekanntlich das Getriebe.
So wie es der OSM macht ist es richtig. Man muss recheln und dann kann man die Konzepte vgl.
Motordrehmoment ist nur eine Wahrheit. Die zweite ist die gesamte Kennlinie und eben was am Rad wann ankommt
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Joe » 18.11.2019, 23:13

OSM62 hat geschrieben:
Wenn ich schaltfaul mit viel Leistung fahren will nehme ich die S 1000,
die deckt mit Bumms im 6. Gang den gesamten Bereich von 40 km/h bis 260 km/h ab.
.....

Ist bei meiner Brutalen auch so. Im 6. zwischen 40 und 260kmh kann ich sogar sehr sportlich bzw. durchzugsstark fahren. Die Drehmomentkennlinie ist flach und sehr breit. Für mich ideal. winkG
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Tuebinger » 19.11.2019, 19:46

SingleR hat geschrieben: Wenn wir hier mal eine "Messlatte" anlegen, wird klar, dass die BMW ggü. der CMW rein von der Leistungskurve noch lange nicht alt aussieht. Dass sich geringfügige Unterschiede im Drehmomentverlauf ergeben, ist angesichts eines Hubraumunterschieds zu erwarten, wird aber im realen Fahrbetrieb voraussichtlich auch durch das zu erwartende Mehrgewicht der CMW von ≥ 20 kg relativiert.


Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, aber so kann ich das nicht stehen lassen... :shock:

Es sind nur 8kg mehr (211 zu 203kg) bei der R, dafür aber für die relevanten Landstrassenbereich zwischen 3-6000 U/min fast durchgehend 15 (!) Nm, die die 900er mehr als die 800er drückt - das wird sehr deutlich zu spüren sein, auch in Kombination mit dem Mehrgewicht!

Daran merkt man, wie unzureichend der alte 800er abgestimmt ist, mit einem riesigen Drehmomentloch zwischen 3500-5500 U/min! Das sieht für mich ziemlich "alt" aus.... :roll: Und wenn man bedenkt, wieviel eine SR-Racing Komplettanlage (in Verbindung mit einem funktionalen Mapping) an Kosten und Aufwand bedeutet - Legalität hin oder her - um genau das auch nur annähernd auszbügeln! Der Rest der Differenz kommt dann durch das Hubraumplus des 900er zustande.

Und im Leistungsbereich so um die ±90PS sind aus meiner Erfahrung Abweichungen von ±3PS/3Nm bereits im Fahrbetrieb spürbar, also ob ein Zubehörtopf Leistung frisst oder sogar etwas freier damit läuft! Die 3kg Gewichtsersparnis spürt man eher weniger... :mrgreen:

Also ich finde die "Papierwerte" der F900R durchaus interessant: die nahezu preisgleiche und hochgelobte Aprilia Shiver 900 hat 10PS weniger und wiegt 10kg mehr - wird aber für den bärigen Motor und relaxter Sitzposition als Geheimfavorit für die Landstrasse gehandelt.... ;-) Ich bin schon auf die ersten Fahrberichte gespannt - und auch auf einen Vergleichstest zur F800R!

Gruß vom T.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon SingleR » 19.11.2019, 20:28

Tuebinger hat geschrieben:Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, aber so kann ich das nicht stehen lassen... :shock:

Es sind nur 8kg mehr (211 zu 203kg) bei der R, dafür aber für die relevanten Landstrassenbereich zwischen 3-6000 U/min fast durchgehend 15 (!) Nm, die die 900er mehr als die 800er drückt - das wird sehr deutlich zu spüren sein, auch in Kombination mit dem Mehrgewicht!

Daran merkt man, wie unzureichend der alte 800er abgestimmt ist, mit einem riesigen Drehmomentloch zwischen 3500-5500 U/min! Das sieht für mich ziemlich "alt" aus....
..
Und im Leistungsbereich so um die ±90PS sind aus meiner Erfahrung Abweichungen von ±3PS/3Nm bereits im Fahrbetrieb spürbar, also ob ein Zubehörtopf Leistung frisst oder sogar etwas freier damit läuft!

Naja, ich wollte auch nix mehr dazu schreiben... :mrgreen: Bzgl. der technischen Daten habe ich nur das wiedergegeben, was im Netz so kursiert bzw. hier im Forum schon genannt wurde.

Ich will Dir nicht widersprechen, wenn man den Vergleich - wie das die einschlägigen Gazzetten immer wieder tun - auf die Spitze treibt, also BMW und CMW auch am Ende ihres jeweiligen Leistungsspektrums miteinander vergleicht. Demnach "muss" natürlich die "Neue" besser sein. Um wie viel, werden wir sehen. Wer seine "alte" BMW im moderaten Drehzahl- und Leistungsspektrum bewegt, wird sicher nicht zu der Erkenntnis kommen, die "neue" CMW unbedingt haben zu müssen. Wer schon jetzt mehr oder weniger das Letzte aus seiner "alten" BMW herausgekitzelt hat, wird ggf. zu der Erkenntnis kommen, dass die CMW "besser" ist. Wer bei einer um wenige Zehntelsekunden besseren Beschleunigung oder Durchzug eine feuchte Hose bekommt, wird möglicherweise die CMW kaufen müssen. ;-)

Und wer sagt uns eigentlich, dass man den "alten" 800er-Rotax nicht hätte entsprechend "verbessern" können? Er hätte dann sicher - als 900er - eine andere Abstimmung und wohl auch nicht das ach so schlimme :shock: (ihn zum absoluten Alteisen machende) "Leistungsloch"!

Und weil das alles so ist, und auch wenn wir meistens nur zum Spaß Motorrad fahren, so dürfen wir am Ende die Ökobilanz auch nicht völlig ausblenden. Es ist aus Umweltaspekten sicher günstiger, bei einem im Berlin produzierten Motorrad den Motor "in der Nachbarschaft" (Rotax Austria) zu besorgen als ihn über tausende von km aus China heran zu schippern, so lange das Chinaprodukt nicht deutliche Vorteile bzgl. des Schadstoffausstoßes hat. Ansonsten ist zum Thema "made in China" weiter oben schon alles gesagt worden. Für manche spielen auch diese Dinge eine Rolle, für andere halt nicht...
Zuletzt geändert von SingleR am 19.11.2019, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Eike » 19.11.2019, 20:47

Tuebinger hat geschrieben:Es sind nur 8kg mehr (211 zu 203kg) bei der R...


Streng genommen sind es eher 10 Kg mehr Stahl, da der Tank kleiner ist. Aber gut, man merkt zwar nach dem Tanken die Gewichtsveränderung, aber deswegen fährt ein Motorrad ja nicht wirklich schlecht. Man gewöhnt sich irgendwie dran.

Nur warum muß ein Motorrad überhaupt 10Kg schwerer werden? Das ist ja nicht nur bei BMW so. Bei Pkws war es ja in den letzten Jahren Größenwachstum, Sicherheits- und Komfortausstattung, die das Gewicht tendentiell hochtrieb. Aber was ist denn bei Motorrädern der Grund? 5% Gewichtszuwachs ist ja enorm. Ein Golf wird doch auch nicht von Generation zu Generation 60 Kg schwerer.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Kajo » 19.11.2019, 22:55

Eike hat geschrieben:Ein Golf wird doch auch nicht von Generation zu Generation 60 Kg schwerer.


Leergewicht Golf 1 ca. 900 Kg und Golf 7 ca. 1300 Kg

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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon OSM62 » 20.11.2019, 07:00

Kajo hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:Ein Golf wird doch auch nicht von Generation zu Generation 60 Kg schwerer.


Leergewicht Golf 1 ca. 900 Kg und Golf 7 ca. 1300 Kg

Gruß Kajo

So schwer war ein Golf 1 auch nicht.
Leergewicht war 750-805 kg.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon HarrySpar » 20.11.2019, 13:41

Mein aktueller Nissan Pixo hat vollgetankt 855kg. Das geht grad noch so.
Bei den Motorrädern ist jetzt immer dieser depperte Aktivkohlefilter dabei. Aber mehr als 800g sollte der nicht wiegen.
Dafür hatten sie früher alle einen etwa 2kg schweren Hauptständer. Den haben sie ja alle heute nicht mehr. Und trotzdem schwerer.
Naja, die Auspuffschalldämpfer werden halt auch immer größer.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Eike » 20.11.2019, 14:01

Kajo hat geschrieben:
Eike hat geschrieben:Ein Golf wird doch auch nicht von Generation zu Generation 60 Kg schwerer.


Leergewicht Golf 1 ca. 900 Kg und Golf 7 ca. 1300 Kg

Gruß Kajo


Bleiben wir vielleicht mal in diesem Jahrtausend, da gab es keine 5% Gewichtszuwächse zum Beispiel vom Golf 5 auf 6 oder 6 auf 7. Selbst von Golf 1 auf sieben ist der Unterschied nicht so groß, wenn man allein die heute serienmäßigen Extras und die Größenentwicklung dazu nimmt: Der Golf 7 ist so groß wie die zweite Passatgeneration! Der Vergleich zum Golf 1 ist der up! und dessen Mehrgewicht läßt sich erklären.

Also warum muß eine BMW 5% schwerer werden? Was hat die an Extras mehr, die 10Kg Gewicht rechtfertigen? Größer ist sie ja nicht geworden.
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Re: F 900 R (Titel korrigiert) auf der Eicma?

Beitragvon Auftrags'chiller » 20.11.2019, 15:45

Eike hat geschrieben:Also warum muß eine BMW 5% schwerer werden? Was hat die an Extras mehr, die 10Kg Gewicht rechtfertigen? Größer ist sie ja nicht geworden.


Also diese Vor-/Endschalldämpfer-Konstruktion sieht nicht unbedingt leicht aus. Diese dürfte im Gegensatz zu ein Wenig Krümmerrohr-Kat-Endschalldämpfer schon ein paar Gramm mehr auf die Waage bringen.
Für die heutigen und aber auch zukünftigen Geräuschvorschriften wird eine solche Anlage aber nötig sein? Oder eben ein riesiger Endtopf, bei dem alle wieder wegen der Optik, dem höheren Schwerpunkt und letztendlich wegen eines einseitig kleineren Koffers meckern...

Zudem wiegen die zwei Ausgleichswellen evtl. auch mehr, als das Schwenkpleuel der 800er. Vielleicht spart man sich aber dann diverse Anbauteile, um die Spiegel ruhig zu bekommen!
Steuergeräte und eben auch Sonderausstattungen werden auch immer mehr. Die Haltbarkeit von Motor, Rahmen, Fahrwerk usw. sollte aber natürlich auch nicht leiden.
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