Thema Batterie

Die Technik der neuen F800S + F800ST + F800GT.

Re: Thema Batterie

Beitragvon HarrySpar » 29.10.2014, 15:11

Ich hab ja die Headways mit 8Ah.
Die sehen nach der dritten Saison optisch noch einwandfrei aus. Hab sie jetzt für den Winter ausgebaut.
Sie funktionieren noch wie am ersten Tag.
Allerdings starte ich mein Motorrad nie unter 10°C. Habe in Sachen "niedrige Temperatur" also keine Erfahrung.
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Molch » 29.10.2014, 15:30

Meine sprang beim Testen am Samstag morgen auch nicht an (5°). Hab dann auch mal Fernlicht angemacht und nach 2-3 min und paar mal probieren ist sie angesprungen. Dann auch nach einer Stunde wieder problemlos.Habe Headway 12AH 10C, werd mal noch eine mit 20C Zellen bauen wobei ich nie auf die Idee kommen würde unter 10-15° zu fahren. Meine G450X mit dem fertigen Lipo-Akku ist sofort angesprungen.
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Re: Thema Batterie

Beitragvon waldru » 29.10.2014, 15:45

@Harry + Molch
Danke für die Antworten
Meine sprang ja an, allerdings recht "mühevoll" - sollte sie das verläßlich tun, soll's mir recht sein ;-)
Vielleicht gibt es ja noch mehr Winterfahrer mit Lithium-Erfahrung?
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Eike » 10.01.2015, 15:53

Habe jetzt mal diese Batterie für unser Monster gekauft (106.95€). Die hat 4.8Ah und könnte daher bei der F etwas knapp sein. Es gibt aber auch größere Versionen. Für die 700er Duc reicht es aber allemal. Gut finde ich aber die professionelle Verarbeitung und den moderaten Preis. Testen läßt aber aber nur der Ladezustand, von Balancer steht da nichts. Andererseits gibt es keinen Balanceranschluß. Egal, wird schon gehen.

Hätte eigentlich Lust, die mal in der BMW zu testen. Dazu wird es aber nicht kommen, da der Einbau in das Monster ein kleines Projekt ist und ich die bestimmt nicht wieder ausbaue.

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Re: Thema Batterie

Beitragvon Kajo » 10.01.2015, 16:56

Eike hat geschrieben:Habe jetzt mal diese Batterie für unser Monster gekauft ...


Was ist den das für ein Batterietester von Philips?

Drücke die Daumen für einen problemlosen Einbau und Anschluss.

Gruß Kajo
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Re: Thema Batterie

Beitragvon HarrySpar » 10.01.2015, 17:31

@Eike:
Die hat doch den Balancer innen drin. (So sagen sie jedenfals alle).
Von daher gesehen ist es logisch, dass dann aussen keine Balanceranschlüsse angebracht sind.
Wozu sollten denn ZWEI Balancer gut sein (einer fest innen drinnen und ein zweiter außen drangeschlossen)?
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Phidres » 10.01.2015, 17:34

Eike hat geschrieben:...von Balancer steht da nichts...

Der direkt von JM Products verlinkte Onlineshop liefert ein paar Details.
Demnach ist bei den JMT LiFePO4ern generell und bei deinem Akku natürlich auch ein Balancer verbaut.

@Kajo: Der Philips-Batterietester misst die Aktivität des Akkus. Schwankt die Anzeige stark, deutet das auf Hyperaktivität durch, bildlich gesprochen, "herumhüpfende" Elektronen hin. In so einem Fall muss man bei Kurvenfahrten besonders vorsichtig sein, da deren Masseträgheit die Stabilität des Motorrads leicht beeinträchtigt.
Die Messung sollte unbedingt nach jeder längeren Standzeit des Motorrads erfolgen.

Nichtsdestotrotz steht bei o.g. Akku (auch mit 4Ah) dabei: Der Hersteller garantiert eine ausreichende Startkapazität bis zu -5 Grad Celsius.
Was davon wohl zu halten ist!?

Gruß
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Eike » 10.01.2015, 17:41

Ja, ich hatte das auch mit dem Balancer vorher gelesen. Nur steht an dem Testknopf/Verpackung/Anleitung nichts davon. Wenn es automatisch geht, ist das natürlich besser, denn beim Monster könnte ich den Knopf eh' nicht drücken weil tief unterm Tank verbaut.

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Re: Thema Batterie

Beitragvon Phidres » 10.01.2015, 20:46

Das Balancing läuft beim Laden über Lima oder Ladegerät ohne manuelles Zutun ab. Einfach ganz normal anschließen und fertig.
Wenn man wissen will, wie Voll der Akku ist - Taste drücken und sich über leuchtende Lämpchen freuen. Zu mehr sind die nicht da.

Inzwischen sind die LiFePOs massentauglich, da man grob gesagt auf nichts anderes achten muss, als bei Bleiakkus auch.
Einzig zu hohe Spannungen (z.B. an externen Ladegeräten mit "Tiefentladenenlademodus") mögen die gar nicht, sonst knallt's. Doch darauf wird in den Beschreibungen ja auch deutlich hingewiesen.

Noch als kurzer Hinweis oder Diskussionsgrundlage: Für die 800er empfehlen die meisten Shops für LiFePOs - wie auch der o.g. 4Ah.

Gruß
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Re: Thema Batterie

Beitragvon HarrySpar » 11.01.2015, 10:02

Mich würde mal brennend interessieren, wie diese Motorrad-LiFePOs innen drin aussehen.
Balancerelektronik, Akkuanordnung?

Derzeit würde ich mir doch immer noch lieber die Headways mit 8Ah kaufen.
Ich bin mir nach wie vor noch nicht so ganz sicher, ob für die F800 diese LiFePOs mit 4 oder 5Ah auch immer ausreichen, Z.B. auch bei Kälte. Oder nach paar Jahren, wenn die Kapazität nachlässt und der Innenwiderstand steigt.
Ich habe bis heute noch kein Belastungsdiagramm dieser Motorrad-LiFePOs gesehen.
Daher denke ich derzeit noch immer, dass diese Motorrad-LiFePOs mit 4 oder 5Ah einfach schwächer sein müssen als die 8Ah-Headways.
Von den 8Ah-Headways habe ich die Belastungskurven klar und deutlich vor Augen. Da weiß ich definitiv, dass die genügend Power und Reserven haben.

Harry
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LiFePO im Motorrad 5.JPG
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Eike » 11.01.2015, 23:54

Phidres hat geschrieben:Noch als kurzer Hinweis oder Diskussionsgrundlage: Für die 800er empfehlen die meisten Shops für LiFePOs - wie auch der o.g. 4Ah.

Gruß
Phidres


Ich hatte eine 4,6er in der F drin. Die geht, wenn es mindestens 15°C hat. Darunter mußte ich die Batterie immer durch Lichthupe aufwärmen. Also eine 6Ah Batterie sollte es besser schon sein.

Gruß Eike
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Phidres » 12.01.2015, 00:45

Aus Erfahrung mit Hochstrom-LiPos aus dem Modellbaubereich kann ich sagen, dass die Kapazität der Akkus relativ temperaturunabhängig sind.
Dies gilt logischerweise aber nicht für die Spannungsfestigkeit. Doch hier gibt es teilweise große Unterschiede zwischen den Herstellern!

Sollte es für den Akku zu kalt sein, macht es Eike prinzipiell genau richtig: Einfach einen Verbraucher einschalten und die Stromentnahme nach und nach steigern. So kann nichts passieren.
Einen sich bei Kälte ziemlich mies verhaltenden, bei -20°C testweise tiefgefrorenen LiPo habe ich fast geschrottet, da bei zu hoher Stromentnahme die Spannung auf knapp 1V/Zelle einbrach. Das mögen die nicht so...

Es wäre interessant zu wissen, ob die LiFePO4-Pack-Hersteller Schutzschaltungen gegen eine solche "Tiefgefrofenenentladung" vorgesehen haben...

Nichtsdestotrotz steht bei o.g. Akku (auch mit 4Ah) dabei: Der Hersteller garantiert eine ausreichende Startkapazität bis zu -5 Grad Celsius.
Was davon wohl zu halten ist!? Wie gesagt - die Kapazität ist ja nicht das Problem...

Gruß
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Re: Thema Batterie

Beitragvon HarrySpar » 12.01.2015, 08:50

Phidres hat geschrieben:.... Wie gesagt - die Kapazität ist ja nicht das Problem...

Das Problem wird der Innenwiderstand sein, oder?
Bei Kälte steigt dann der Innenwiderstand enorm an!?!
Denke ich mir mal jetzt einfach so.

Harry
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Molch » 12.01.2015, 09:38

Also meine G450x mit dem 2A JMT-Akku ist letztens auch bei -8° problemlos angesprungen. Bei der F800 mit den 10C Zellen müsste ich da sicher ne halbe Stunde mit Fernlich vorglühen. Ich besorg mir mal noch paar 8A 20C Zellen und verfrachte dann die 10A 10C in den Rasentrecker. :) Die 4A reichen sicher aus.
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Re: Thema Batterie

Beitragvon Dj Bubi » 16.01.2015, 15:33

Hallo
Bei mir dasselbe
2 Jahre alt ohne Vorwarnung nach 200 km Tour vor der Garage nicht merhr angesprungen ahh
Eines der wenigen PROBLEME die die F800 hat - sie frisst Batterien -
Mein Tipp , kauf die normale Bleibatterie für 30 Euro - die Gelbatterien für 130 halten auch nicht länger plemplem
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