Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

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Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Mühli » 09.02.2017, 21:58

Hallo Gemeinde

ich möchte an meine S gerne ein Tagfahrlicht nachrüsten. Hab mir die Beiträge schon durchgelesen und auch das von Conrad angesehen. Das gibts übrigens auf Ebay für 11€ oder so...ist ja auch nur gelabelter China-Mist. So wie AEG das auch gern macht.

Was ich problematisch finde...das ist alles Schrott. Die günstigen Dinger können einfach nicht gut sein und wenn man sich die Bewertungen durchließt bestätigt sich das. Meistens nach recht kurzer Zeit kaputt und undicht (Wassereintritt) ist ja auch logisch, denn mehr als 2€ darf sowas in der Herstellung nicht kosten. Dass das verchromte Plastik bald gammlig aussieht und das absäuft muss ich nicht haben. Ich pendle mit dem Mopet, insofern wirds auch öfter nass werden. Bei den meisten Dingern ist nicht mal die Leistung angegeben.
Hab mir auch die etwas teureren angeschaut, Philips zum Beispiel. Die haben immerhin 8 Watt pro Lampe. Die kosten natürlich gleich erheblich mehr, ein Alugehäuse wäre mir aber schon was wert, alleine schon wegen der besseren Kühlung und dadurch Lebensdauer. Bei Philips muss man aber offensichtlich das "Kasterl" einbauen, denn das ist die Vorschaltelektronik und nicht nur das Relais. Das will ich eigentlich nicht, Platz und so. Macht euch mit Tüv etc. keine Sorgen, das krieg ich schon irgendwie hin.
Was ich auch gerne hätte, wäre die LED-Optik, sprich, man darf die Leuchtpunkte schon sehen. Leider hat Philips da ein spezielles Reflektorensystem drin und die Leuchtpunkte verschwinden scheinbar dadurch.

Also, kennt ihr da was passendes, bezahlbares, hübsches?

Gruß
Mühli
 
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon SingleR » 09.02.2017, 22:15

Vorab: ich habe auch gerade keine Alternative parat. Evt. noch diese hier, die ich an meinem Auto nachgerüstet habe. Die Leuchte ist auch einzeln erhältlich. Die Qualität dieser Hella-Leuchten ist - weil made in Germany - jedenfalls gut.

Wo genau willste die denn unterbringen? Ich frage mich aber auch nach dem "Sinn" des TFL am Motorrad, denn entgegen zu mehrspurigen Fahrzeugen muss beim Motorrad auch bei TFL-Benutzung das Schlusslicht eingeschaltet sein. Interessant wäre für mich, wie Du den separaten Schalter fürs Abblendlicht integrierst. Sowohl "mechanisch" als auch von der elektrischen Schaltung her, denn es sollte vermieden werden, dass bei ausgeschaltetem Abblendlicht die "LAMP"-Fehlermeldung im KI erscheint.
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Mühli » 10.02.2017, 14:11

Ich hätte gerne irgendwas längliches (zwei Stück) und würde das dann V-förmig unterm Scheinwerfer anbringen, so wies auch schon entsprechende Fotos im Forum gibt. Warum? Find ich gefällig und Licht kann man nie genug haben. Deshalb als Zusatzbeleuchtung.
Eventuell hänge ich das dann einfach anstatt dem Standlichtbirnchen dran. Leuchtet dann immer. Ist dann eine Positionslampe oder so, passt scho. Abblendlicht lass ich trotzdem Dauer-An. Notfalls häng ich das irgendwie an die Batterie und bau nen Schalter ein, fertig. Can-Bus cann mich mal :D

Hella hab ich auch schon angeschaut. Passen wohl nur wenige und sind doch ziemlich teuer.
Muss mal zusehen, dass ich die Philips in Live anschauen kann, die kosten ca. 75€ und hören sich von den Daten/Maßen ganz gut an.

Gruß
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon susamich » 12.02.2017, 23:10

Tach...

Ich habe zwar keine F800ST mehr, aber für meine Honda NC750X eine andere Lösung gefunden.

- Nebelscheinwerfer -

Die Anforderung an den elektr. Anschluss sind Null, die müssen m.W. nur unterhalb des Abblendliches montiert sein, und dürfen nicht blenden. Dann noch ein kleiner Schalter an den Lenker und gut ist.
Offiziell darf man sie nur bei schlechter Sicht einschalten, aber das juckt beim Moped irgendwie niemanden.
Ggf. findest du für deine F800S etwas in der Art, meine Givi S320 sind da sichert zu wuchtig (bzw. passen mehr zur GS).

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Roadslug » 13.02.2017, 09:42

Normale Nebelscheinwerfer als Tagfahrlicht einzusetzen ist nach §17 StVO verboten und kostet bei einer Verkehrskontrolle Bußgeld. Das ist also keine so gute Idee. Allerdings gibt es spezielle Nebelscheinwerfer, die auch eine Typ-Zuöassung als Tagfahrlicht haben. Die haben einen anderen Reflektor und Streuscheibe und dadurch eine etwas eingeschränkte Funktion als Nebellichter. Aber das ist bei einem Motorrad eh nicht so entscheidend, denn wer fährt denn schon bei dichtem Nebel mit dem Motorrad?

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon peter_n » 13.02.2017, 10:08

Ich hab das hier von Highsider:

https://www.amazon.de/Motorrad-LED-Tagf ... B00BIHN6WS

und bin sehr zufrieden. Sehr hell, zusätzliche Steuerleitung für an/aus, solides Alugehäuse. An der S unterhalb des Scheinwerfers befestigt.

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Judge » 13.02.2017, 16:13

Eine Alternative wäre vielleicht etwas für die Lenkerenden.
Kellermann hat da ganz coole Sachen in Kombination mit Blinkern.

Zum Beispiel https://www.kellermann-online.com/produkte/bl-1000/bl-1000-pl/49/bl-1000-pl
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Hartmut61 » 14.02.2017, 05:19

Moin,
Ich kann http://www.motobozzo.de empfehlen. Die fahrzeugspezifischen Kabelbäume finde ich hervorragend, denn es wird kein zusätzlicher Schalter benötigt.
Hatte ich an meiner LT und jetzt sind an der ST auch welche dran. Wenn du was sehen willst unbedingt LED Scheinwerfer nehmen, wenn es um gesehen werden geht machen es auch die Normalen

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Eike » 14.02.2017, 15:22

Soll denn das Tagfahrlicht zusätzlich sein oder willst Du dann nur damit fahren? Es gibt ja jetzt auch Motorräder, die ab Werk LED Tagfahrlicht haben. Würde ich aber nicht ohne Abblendlicht betreiben. Da die Dosen immer mehr auf LED-Leuchtbänder wechseln, fällt der Abblendscheinwerfer schon wieder etwas mehr auf.

GRuß Eike
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon oldie » 14.02.2017, 20:57

stimme hartmut61 zu : finde motobozzo kabelsystem hervorragend, kein extraschalter, aber per Lichthupe zu- und abschaltbar. zusätzlich zum normalen Abblendlicht, kannst abblend-,nebel- oder fernscheinwerfer anschließen (ich habe led abblendscheinwerfer genommen). habe es aber nur zum besseren gesehen werden angebaut , allerdings ist die sicht damit auch deutlich besser. also die frage, ob Du das tageslicht solo oder aus sicherheit zusätzlich anbauen willst.
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon Rick » 22.02.2017, 20:44

peter_n hat geschrieben:Ich hab das hier von Highsider:

https://www.amazon.de/Motorrad-LED-Tagf ... B00BIHN6WS

und bin sehr zufrieden. Sehr hell, zusätzliche Steuerleitung für an/aus, solides Alugehäuse. An der S unterhalb des Scheinwerfers befestigt.

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon peter_n » 23.02.2017, 11:54

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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon SingleR » 23.02.2017, 13:16

Schönes Foto! Und sieht ja auch sehr "harmonisch" aus. Aber: es ist gewöhnlich nicht zulässig, das TFL zusammen mit dem Abblendlicht zu betreiben. Es sei denn, der TFL-Scheinwerfer hätte auf seinem Glas eine entsprechende Markierung eingeprägt.

Zur besseren Übersicht:
- Standlicht: Buchstabe "A" auf dem Glas (und vor dem E-Prüfzeichen)
- TFL: Buchstaben "RL" auf dem Glas (und vor dem E-Prüfzeichen)

Fehlt also auf dem TFL das "A", darf es nicht als Standlicht betrieben werden und somit nicht zusammen mit dem Abblendlicht leuchten! Wäre auf dem TFL neben "RL" auch ein "A" eingeprägt, dann muss das serienmäßige Standlicht deaktiviert werden.

Wenn das alles bei der HU auffällt, gibt es keine Plakette! Und wenn es dem Prüfer durchgegangen sein sollte, heißt es auch noch lange nicht, dass es "legal", also zulässig ist.
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon HarrySpar » 23.02.2017, 13:59

peter_n hat geschrieben:https://www.amazon.de/Motorrad-LED-Tagfahrlicht-rechteckiges-Aluminium-Universalhalter/dp/B00BIHN6WS

Wieviel Watt zieht denn dieses Licht?
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Re: Welches Tagfahrlicht ist wirklich empfehlenswert

Beitragvon peter_n » 23.02.2017, 15:54

Mit einem kleinen Schalter kann ich das TFL regelkonform schalten, d.h. es leuchtet dann ohne Abblendlicht. Allerdings erscheint dann LAMP, da das Steuergerät meint, die Birne wäre kaputt. Beim Einschalten des Abblendlichts geht das TFL dann aus. In Österreich fahre ich nur mit dem Abblendlicht, um keinen Anlass für Nachfragen zu geben.

Die Leistungsaufnahme weiß ich nicht mehr genau. Geschätzt 10..15 Watt.
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