Bremsbeläge und Scheiben

Die Technik zur F800R - F 800 R.

Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon chillout_andi » 20.04.2012, 12:56

Servus F800er Gemeinde : :)

Habe meine F800R Bj.2010 (orange) nun bei ca. 15.000km stehen und wollte mal fragen, wie lange denn so die Bremsen halten ? Keine Rennen aber sportliche fahrweise nach dem Moto "wer bremst verliert" :mrgreen: Gibt es hier Erfahrungswerte ?

Zeigt der große Bordcomputer sowas an wie beim Auto ? (hab das Handbuch gerade nicht zur Hand)
Meine R: 06/2010, Feuerorange, Felgenband Orange, ABS, LED Blinker, Boardcomputer, schwarzes LED-Rücklicht, BOS GTS ESD, AC Schnitzer Lenker, K&N Luftfiltereinsatz, GSG Sturzpads, Kühler- und Motorblende orig., Touratech Motorschutzbügel,(Carbon-Luftfilterkastenabdeckung, Tankumrandung, Boardcomputerumrandung) SoEasyRider V4 Navi Halterung;
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon ecco » 20.04.2012, 13:03

Es gibt keine "Bremsverschleißanzeige".

:wink: Die Bremsbeläge halten So lang bis sie runter sind, vorn eher als hinten.

Schau die einfach gel. die Belagstärke an. Dann siehst du wann die Belege getauscht werden müssen.

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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon HarrySpar » 20.04.2012, 13:08

Das kann niemand sagen, wie lange die halten. Je nachdem wie viel man bremst.
Aber zum Glück sieht man ja mit dem bloßen Auge, wenn sie erneuert werden müssen.

Bei meiner Fahrweise halten sie wahrscheinlich 50000 oder 100000km.

Jedenfalls beim Auto halten die bei mir über 300000km.

Bei meinem Corsa hatten die Beläge nach 330000km locker noch 6mm. Neu hatten sie vielleicht 12mm.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon chillout_andi » 20.04.2012, 13:19

Ok, also Sichtkontrolle reicht um es festzustellen.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon HarrySpar » 20.04.2012, 13:46

chillout_andi hat geschrieben:Ok, also Sichtkontrolle reicht um es festzustellen.

Ja klar. Wenn sie mal unter 2mm haben, kannst Du mal bei der nächsten Gelegenheit im Geschäft neue kaufen.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon ACEERZ » 26.04.2012, 09:03

@harryspar: du bist mit der fahrweise scheinbar ne behinderung für den Verkehr? Bremsbeläge am Auto 330000km.
Und morgen kommt der Weihnachtsmann mit der Rute?!
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon HarrySpar » 26.04.2012, 11:28

ACEERZ hat geschrieben:@harryspar: du bist mit der fahrweise scheinbar ne behinderung für den Verkehr? Bremsbeläge am Auto 330000km.
Und morgen kommt der Weihnachtsmann mit der Rute?!

Wie soll ich das jetzt deuten? Heißt das, daß Du mir die 330000km nicht abnimmst?
Ist aber definitiv so.
Nach den ersten 59000km (für die erste HU) mußte ich leider neue Scheiben und Beläge drauftun, weil die Arbeiter am Opel-Band anscheinend kein Milligramm Kupferpaste an die Bremssättel gemacht haben. Dadurch waren die Bremssättel nicht ordentlich gangbar und die Beläge wurden nicht ganzflächig an die Scheiben gedrückt. Deshalb waren die Scheiben an den äußeren ca. 40% der Bremsfläche völlig verrostet.
Ich habe dann Kupferpaste an die Bremssättel gemacht. Und damit bin ich dann bis zur Verschrottung bei km-Stand 388888 gefahren.
Und da wären locker nochmal 200000km drin gewesen.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon Gerhard » 26.04.2012, 11:32

Wie soll ich das jetzt deuten? Heißt das, daß Du mir die 330000km nicht abnimmst?
Ist aber definitiv so.


Hallo

ich hatte auch erst den Verdacht du hast da eine NULL zuviel reingbracht.

Bei mir ist das bei 30.000 km schon immer kritisch. ( Renault Laguna, 150 PS, hauptsächlich Langstrecke )

Gruß

Gerhard
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon HarrySpar » 26.04.2012, 11:53

Gerhard hat geschrieben:ich hatte auch erst den Verdacht du hast da eine NULL zuviel reingbracht.

Bei mir ist das bei 30.000 km schon immer kritisch. ( Renault Laguna, 150 PS, hauptsächlich Langstrecke )

Kommt einzig und allein nur auf das Bremsverhalten des Fahrers an.
Daß manche Leute die Bremsbeläge innerhalb 30000km runterschleifen können, wundert mich nicht.
Die fahren mit 200km/h auf der linken Spur. Dann schert ihnen wieder einer unerwartet mit 140km/h von rechts rüber. Dann müssen sie von 200km/h auf 140km/h abbremsen. Und das passiert denen mehrmals.

Bei 1000kg Fahrzeugewicht müssen die Bremsen dabei 0,5 x 1000kg x [(200km/h)^2 - 140km/h)^2] = 787,0kJ "vernichten".

Ich bremse auf der Autobahn meistens nur einmal, nämlich am letzten Ende der Ausfahrt beim Anhalten. Das ist also etwa von 30km/h auf Null.
Bei 1000kg Fahrzeugewicht müssen die Bremsen dabei 0,5 x 1000kg x (30km/h)^2 = 34,7kJ "vernichten".

Das zeigt doch alles, oder?
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon Gerhard » 26.04.2012, 12:16

Ich bremse auf der Autobahn meistens nur einmal, nämlich am letzten Ende der Ausfahrt beim Anhalten.


ok, wenn das klappt.

auf der A8 Stuttgart - Münchenm morgens um 7.00 und abends um 17.00 Uhr klappt das irgendwie nicht, außer ich klemme mich zwischen die LKW auf der rechten Spur. Das hält man nervlivh aber nur einige Minuten aus.

Gerhard
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon HarrySpar » 26.04.2012, 12:22

Gerhard hat geschrieben:...auf der A8 Stuttgart - Münchenm morgens um 7.00 und abends um 17.00 Uhr klappt das irgendwie nicht, außer ich klemme mich zwischen die LKW auf der rechten Spur. Das hält man nervlivh aber nur einige Minuten aus.

Gerhard

Ich könnte ruhig ein Paar LKW mehr gebrauchen.
Dann könnte ich auf der Autobahn permanent in deren Windschatten fahren.
Aber auf meiner Autobahn sind so wenige LKW, daß ich nur für etwa 20 bis 25% meiner gesamten Autobahnkilometer einen LKW-Windschatten ergattern kann. :(
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon Franz Kogler » 26.04.2012, 13:23

also, ich bremse öfters von 200 auf 100 runter, die Bremsen halten bei mir aber mindestens 70000 km.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon chillout_andi » 13.04.2015, 12:13

Sooooo, mal den alten Thread abstauben *pust*

Ich komme schön langsam in die Region Scheiben und Beläge tauschen zu müssen. Hab jetzt so ~45000km runter und letztes Jahr hat der Freundliche schon 2x gemessen an den Bremsscheiben. Auf Nachfrage meinte er aber, dass es noch i.O. ist. Von den Belägen her dürfte es noch grob 1/3 im Vergleich zu Neuen sein.

Was gibt es den mittlerweile für Erfahrunge mit Bremscheibenhersteller/Beläge anderer Marken außer Brembo.
Ich lese immer wieder TRW, Lucas, CRQ, EBC Green Brakes.
Halten die ähnlich lange ?

Ich denke, dass der Wechsel auch von handwerklich nicht unbegabten wie mich, erledigt werden kann. Drehmoment Schlüssel und das nötige Werkzeug habe ich.

Nur, Ist beim Belagwechsel ein "Kolbenrücksteller" notwendig ?

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht ?
Postet auch gerne mal Eure Rechnungen vom Freundlichen, wenn ihr es dort erledigen habt lassen.
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon Fargrin » 13.04.2015, 13:06

Verdammt, weil du jetzt diesen Thread auspackt hast, muss ich was dazu schreiben...

Also bei der R habe ich noch keine Erfahrungen. Da meine (2011) erst 4.200 km drauf hat.

Aber zu unserem Vorredner mit 300.000 km...

Also wie hier schon jemand schrieb, der wird wohl eine echte Verkehrsbehinderung sein.

Meine sind spätestens nach 30.000 km runter.

Dann aber wirklich spätestens und kurz vor Metall auf Metall.

Allerdings fahre ich auch jeden Tag 2 Steigen und 40 km Autobahn. (einfach)

Da muss natürlich viel gebremst werden. (Berufsverkehr)

Dennoch. 300.000 km halte ich für etwas übertrieben.

Selbst meine Frau (sehr langsame und vorsichtige Fahrweise) braucht spätestens nach 2-3 Jahren zusätzlich zu den neuen Reifen, auch neue Bremsen. (~ 50 - 60.000 km).

300.000 halte ich für ein Gerücht. Das schafft kein Bremsbelag/Bremsscheibe oder gar eine Trommelbremse.
Da kann noch so eine teure Marke dahinter stecken.




Jetzt aber zu deiner Frage.
Bremsbeläge wechseln (egal ob Motorrad oder Auto) ist etwas sehr einfaches.
Mit dem richtigen Werkzeug ein Kinderspiel.

Das sich da viele wegen der Sicherheit nicht rantrauen, verstehe ich nicht.

Da ich nicht für die R (wie oben beschrieben) sprechen kann, aber noch so einige Zweiräder (siehe Signatur) in Gebrauch hab, kann ich eventuell hierüber etwas sagen.

Der Bremsblock ist immer eins.
Empfehlenswert hierfür, ist das zurück-drücken bzw. auseinander hebeln der alten Bremsbeläge, während die alten noch drin sind!.

Also: Bremsblock ausbauen, (am besten beim raus ziehen gleich mit etwas verkeilen [Korken].

Nun bloß nicht die Bremse betätigen!

Bremse auseinanderdrücken. (Bei Enduros muss man da oft etwas wackeln).

Nun ein Bremsbelag nach dem anderen austauschen.

ggf. noch etwas auseinander drücken.

Bremsblock einbauen, Bremse betätigen. Fertig. ThumbUP


Zu den Herstellern. Wenn es eine Marke gibt, die genau die gebrauchte Größe vertreibt, warum nicht?
Billig heißt nicht gleich schlecht.

Kann natürlich sein, dass hier mehr Gummi anteil ist, somit ist der Verschleiß des Belages höher, der der Scheibe geringer.

Einen echten unterschied zur Bremskraft wirst du aber nicht feststellen.

Unterschiede merkt man i.d.R. nur bei anderen Bremsscheiben.

Grüßle
Erst kürzlich von uns gegangen:
X. BMW F800R (2011) <- Nicht mehr (März 2015) :(
X. Honda CBX 650 E (1983) <- Nicht mehr (April 2016) :(
X. Piaggio (Vespa) ET 4 (1996) <- Nicht mehr (September 2015) :(

Aktuell:
1. Yamaha XT 600 E (1995)
2. Piaggio (Vespa) GTS 300 Touring
3. Suzuki SV 650 ABS (2016)

Neu!:
4. Ducati Hypermotard 939
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Re: Bremsbeläge und Scheiben

Beitragvon Olchi » 13.04.2015, 16:54

Hallo Harry,
nur gut dass du weit entfernt von mir rumfährst! Ich glaub ich würde wahnsinnig wenn ich dich vor mir hätte ahh . Was hast du überhaupt für einen Spass am Motorradfahren? Das wird ja immer verrückter was du hier so schreibst.
Nichts für ungut, du bist ja zum Glück weit weg.

Gruß
Olchi
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