Langlebigster Reifen?

Alles was noch mit der F800S + F800ST + F800GT + F800GS und der F800R zu tun hat.

Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Smaily01 » 30.10.2019, 20:43

Was die Haltbarkeit von Reifen nach einigen Jahren angeht habe ich schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Bei einem 5er BMW den ich vor etwa zehn-zwölf Jahren für etwas über zwei Jahre in der Garage stehend nicht benutzte und dann zum Tüv Termin erstmalig rausgenommen und bei Regen gefahren bin ( es waren Firestone Gummis die so um die 6 Jahre alt waren) hatte ich ehrlich Mühe sicher nach Hause zu kommen, weil die Gummis fast keinen Grip mehr bei Regen hatten, bin total erschrocken als ich auf der Autobahn in der Baustelle bremsen musste...unfassbar. Reifen wurden trotz sehr gutem Profil sofort ausgetauscht.
bei meiner alten 750 Honda Shadow mit Dunlop Bereifung (wird nur ab und an gefahren) sind die Gummis über zehn Jahre alt und abgesehen von Spurrillennachlaufen zumindest noch fahrbar. Was alledings bei einer Notbremsung wirklich für ein Bremsweg und verhalten rauskommt sei mal in Frage gestellt.
M. M. ist bei Motorrad Fahren das wichtigste Sicherheitskriterium das sichere Bremsen im Notfall. Erstens sollte das jeder Motorradfahrer beherrschen, also sein Motorrad kennen und es auch üben und dann muss der/die Reifen es auch richtig verzögern und da würde ich mal bei alten und abgenudelten Reifen ein sehr großes Fragezeichen setzen von Spurtreue mal ganz zu schweigen. Die Gummimischung auf dem Aussenmantel der zum Fahren auf Grip optimiert ist, unterscheidet sich vom Basismaterial u.U. in Sachen Grip sehr deutlich, Fahren mit Glatzenreifen der schon fast auf den Fasern läuft ist undiskutabel, da nicht mehr sicher.!!!
Und die Aussage das ja der normale Motorradfahrer ja auch die Geschwindigkeiten oft oder meistens überschreitet ohne das Risiko zu scheuen und man deshalb ja auch Reifen auf Glatze fahren könne ist schlicht und einfach Unsinn. Ich kann doch ein Fehlverhalten meinerseits nicht mit einem evtl. Fehlverhalten anderer legitimieren oder kleinreden. Die Rennleitung lässt dieses Argument wohl eher nicht gelten ODER??
Finde es auch zumindest grenzwertig, wenn ich schon so handele, dass ich es dann in einem Forum öffentlich mache und es noch als ganz normal hinstelle ohne zu bedenken, dass es Kleingeister gibt die hier lesen und es dann sogar noch ohne Bedenken nachmachen können.
Ich habe meinen Z8 der noch nicht Glatze war runtergeschmissen weil er Schwächen zeigte, das ist mir die Sache nicht wert, nicht wegen 100 oder 200 Euros vor allem wenn es um Sicherheit und Fahrspass geht…(ist doch auch mein Hobby). Sparsam sein...schön und gut, aber irgendwo hört es ja wohl mal auf ??
Verstehe gar nicht dass man da noch drüber diskutieren muß...abgenudelt ist abgenudelt und gehört ersetzt.. Alles andere ist Unsinn...…

Klaus
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 30.10.2019, 23:38

Smaily01 hat geschrieben:Was die Haltbarkeit von Reifen nach einigen Jahren angeht habe ich schon ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Bei einem 5er BMW den ich vor etwa zehn-zwölf Jahren für etwas über zwei Jahre in der Garage stehend nicht benutzte und dann zum Tüv Termin erstmalig rausgenommen und bei Regen gefahren bin ( es waren Firestone Gummis die so um die 6 Jahre alt waren) hatte ich ehrlich Mühe sicher nach Hause zu kommen, weil die Gummis fast keinen Grip mehr bei Regen hatten, bin total erschrocken als ich auf der Autobahn in der Baustelle bremsen musste...unfassbar. Reifen wurden trotz sehr gutem Profil sofort ausgetauscht.
bei meiner alten 750 Honda Shadow mit Dunlop Bereifung (wird nur ab und an gefahren) sind die Gummis über zehn Jahre alt und abgesehen von Spurrillennachlaufen zumindest noch fahrbar. Was alledings bei einer Notbremsung wirklich für ein Bremsweg und verhalten rauskommt sei mal in Frage gestellt.
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Und die Aussage das ja der normale Motorradfahrer ja auch die Geschwindigkeiten oft oder meistens überschreitet ohne das Risiko zu scheuen und man deshalb ja auch Reifen auf Glatze fahren könne ist schlicht und einfach Unsinn. Ich kann doch ein Fehlverhalten meinerseits nicht mit einem evtl. Fehlverhalten anderer legitimieren oder kleinreden. Die Rennleitung lässt dieses Argument wohl eher nicht gelten ODER??
Finde es auch zumindest grenzwertig, wenn ich schon so handele, dass ich es dann in einem Forum öffentlich mache und es noch als ganz normal hinstelle ohne zu bedenken, dass es Kleingeister gibt die hier lesen und es dann sogar noch ohne Bedenken nachmachen können.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon BB 1966 » 31.10.2019, 08:17

Hallo,
Bzgl. Reifenalter und dann noch vorhandenen Gripp habe ich folgende Erfahrung gemacht.
Letztes jahr waren wir mit rund 12 mopeds in der Eifel. Leicht feuchte Strasse, bergab, leichte Rechtskurve.
Alle fahren flüssig hinteinander mit ca. 40-50 km/h durch.
Der drittletzte Biker stürtzt, die nachfolgenden zwei umfahren biker und moped bzw. der letzte bremst vor der Gefahrenstelle.
Zum Glück ist nicht viel passiert.
Aussage des gestürzten bikers war:, das er null Grip hatte.
Die Reifen waren 8 Jahre alt. Alle anderen Kollegen hatten max. 3 Jahre alte Reifen drauf.

Da kann jetzt Kollege 'Schlaumeier ' wieder schreiben, das er nie bei Regen fährt. Für mich ist es normal, das die Reifen bei Erreichen der Verschleißgrenze gewechselt werden.
Das selbe gilt bei 6 Jahre alten Reifen beim Pkw meiner Madame.

Just my 5 Cent
Gruß BB
Beste Grüße BB
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 31.10.2019, 08:53

BB 1966 hat geschrieben:Die Reifen waren 8 Jahre alt. Alle anderen Kollegen hatten max. 3 Jahre alte Reifen drauf.

Das sind alles so Halbinformationen. Was für ein Reifen war das? Sportreifen oder Tourenreifen? Wieviel Profil?
Vielleicht hatten die anderen alle solche Pilot Roads, die super Nässeeigenschaften haben, und der Unfallfahrer einen Reifen mit weniger guten Nässeeigenschaften. Die Tests zeigen ja immer, dass speziell in Bezug auf Nässeeigenschaften sehr große Unterschiede zwischen den Reifen sind. Hab ich noch nie angezweifelt. Ich rede ja von trockener Fahrbahn.
Und klar, bei so einem Sturz schiebt man als Fahrer die Schuld gern auf's Material anstatt einzugestehen, dass man halt einfach selber einen Fehler gemacht hat. Er ist halt einfach in Anbetracht SEINER Reifenhaftung etwas zu schnell um die Kurve gefahren.
Und selbst wenn alle zusammen gleich schnell gefahren sind - kann immer noch sein, dass der Unfallfahrer eben an irgendeiner Kurvenstelle mal kurz einen kleinen Haken gefahren ist, der dann etwas zu viel an Haftung abverlangt hat.
Harry
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 31.10.2019, 09:44

HarrySpar hat geschrieben:
BB 1966 hat geschrieben:Die Reifen waren 8 Jahre alt. Alle anderen Kollegen hatten max. 3 Jahre alte Reifen drauf.

Das sind alles so Halbinformationen. Was für ein Reifen war das? Sportreifen oder Tourenreifen? Wieviel Profil?
Vielleicht hatten die anderen alle solche Pilot Roads, die super Nässeeigenschaften haben, und der Unfallfahrer einen Reifen mit weniger guten Nässeeigenschaften. Die Tests zeigen ja immer, dass speziell in Bezug auf Nässeeigenschaften sehr große Unterschiede zwischen den Reifen sind. Hab ich noch nie angezweifelt. Ich rede ja von trockener Fahrbahn.
Er ist halt einfach in AnbetraUnd klar, bei so einem Sturz schiebt man als Fahrer die Schuld gern auf's Material anstatt einzugestehen, dass man halt einfach selber einen Fehler gemacht hat.cht SEINER Reifenhaftung etwas zu schnell um die Kurve gefahren.Harry


So muß es gewesen sein !

Und selbst wenn alle zusammen gleich schnell gefahren sind - kann immer noch sein, dass der Unfallfahrer eben an irgendeiner Kurvenstelle mal kurz einen kleinen Haken gefahren ist, der dann etwas zu viel an Haftung abverlangt hat.


...auch das !

Gutachter Harry hat es sofort erkannt !
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 31.10.2019, 11:02

ThumbUP
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon SingleR » 31.10.2019, 12:18

Langstreckler hat geschrieben:Und er hat öfter recht, wie einige hier vielleicht glauben. ... Bedenkenswert sind Harrys Beiträge allemal.

"Recht" hast erstmal derjenige, der sich an ebendieses hält. Es ist durchaus legitim, eine Vorschrift in Frage zu stellen und darüber zu diskutieren. Sich aber damit zu brüsten, dass man sich nicht dran hält, weil man es entweder nicht einsieht oder oder glaubt, es mehr oder wneiger halbwissenartig verklausuliert besser zu wissen, ist der falsche Weg, zumal unser Rechtssystem durchaus auch an neue - wissenschaftliche! - Erkenntnisse angepasst werden kann. Jeder von uns hat die Möglichkeit, sich nach den festgelegten Regeln einzubringen und Änderungen zu erwirken. Wer diesen (Rechts-) Weg nicht gehen möchte, möge bitte die Klappe halten! Auch in diesem Forum.

-----

Und wieder BTT (bzw. zu dem, was in diesem Thread noch ansatzweise davon übrig geblieben ist):

Ob bzw. wie lange ein Reifen nach dessen Produktion problemlos benutzt werden kann, hängt insbes. auch davon ab, wie er gelagert wurde. Wenn ein Reifentechniker hier eine Empfehlung gibt, ohne diesen Punkt hinterfragt zu haben, handelt er wenig glaubwürdig. Einen Reifen, der 6 Jahre quasi unter freiem Himmel gelagert und der Witterung ausgesetzt wurde, würde ich nicht montieren wollen. Einer, der dieselbe Zeit dunkel und unter relativ konstanten Bedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit...) gelagert wurde, mag durchaus noch brauchbar bzw. einem Neureifen nahezu ebenbürtig sein.

HarrySpar hat geschrieben:Das sind alles so Halbinformationen. Was für ein Reifen war das? Sportreifen oder Tourenreifen? Wieviel Profil?
Vielleicht hatten die anderen alle solche Pilot Roads, die super Nässeeigenschaften haben, und der Unfallfahrer einen Reifen mit weniger guten Nässeeigenschaften. Die Tests zeigen ja immer, dass speziell in Bezug auf Nässeeigenschaften sehr große Unterschiede zwischen den Reifen sind.

Hast Du mal ein richtiges Schräglagentraining (ist was anderes als ein schnödes Kurventraining) gemacht? Ich habe das hinter mir (sowohl bei Regenwetter als auch bei Sonnenschein) und kann berichten, dass man das Haftvermögen selbst eines "Holzreifens" bei Nässe unterschätzt: da ist im Zweifel mehr Schräglage (und Kurvengeschwindigkeit) drin als man glaubt - worin dies zu vermitteln auch der Sinn eines solchen Trainings ist.

Die in den Tests immer so werbewirksam herausgestellten Unterschiede im Nassgrip werden auf einem derart hohen Niveau ermittelt, das der Ottonormalfahrer nie erreichen wird. Dabei hat selbst ein nicht auf Nässeperformance getrimmter Sporttreifen noch mehr Reserven als der Normalfahrer Mumm im Hintern. Legt sich also der Ottonormalfahrer bei Nässe auf die Seite, ist dies in nahezu allen Fällen auf einen Fahrfehler zurückzuführen statt auf fehlende Reifenperformance. Und wer glaubt, bei Nässe nicht den "besten" Regenreifen zu haben, fährt auch entsprechend (sch....lecht), was wiederum Grund für viele Alleinunfälle ist: stimmt's im Kopf nicht, stimmt auch die Linie nicht.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 31.10.2019, 14:33

Was heißt hier immer "brüsten"?
Ich hab nicht die geringste Lust, mich zu brüsten.
Ich will einfach nur erreichen, dass vielleicht der ein oder andere mal den ein oder anderen Reifen weniger auf den Müll schmeißt, sondern noch länger damit fährt.
Sei es nun wegen der depperten Reifenfreigaben oder wegen dem Profil.
Und klar, würde ich auch bei Nässe fahren, würde ich auch nicht bis zur Glatze fahren.

Und ursprünglich wollte ich hier rausfinden, welcher Reifen lange hält. Werde also vom Z6 zum PiRo 2 umwechseln.
Und vielleicht wechselt noch der ein oder andere hier aus'm Forum ebenfalls auf den PiRo 2. Schont Ressourcen. Und spart Geld.

Und Schräglage bei Nässe: Nun, "nur" Nässe mag noch recht gute Schräglagen erlauben. Aber oft kommt zur Nässe noch schmieriger Schmutz hinzu. Das erlaubt dann nicht mehr so gute Schräglagen. Und das weiß ich ja nie, ob es nur Nässe ist, oder vielleicht auch etwas Schmutz dabei ist.

Harry
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Eike » 31.10.2019, 21:19

BB 1966 hat geschrieben:Das selbe gilt bei 6 Jahre alten Reifen beim Pkw meiner Madame.

Gruß BB


Du wirfst Pkw Reifen nach sechs Jahren weg, auch wenn noch Profil drauf ist :shock: Wieso das denn?
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 01.11.2019, 10:35

HarrySpar hat geschrieben:Was heißt hier immer "brüsten"?
Ich hab nicht die geringste Lust, mich zu brüsten.Harry

Hmm, ich meine, du hast mal ein Bild von einem Glatzereifen gezeigt und dich ganz öffentlich
damit gebrüstet, wieviel tausende Km der Reifen geleistet hat.

Sei es nun wegen der depperten Reifenfreigaben oder wegen dem Profil.


Auch weiß ich ,das du gesagt hast, Reifenfreigaben gelten nicht für dich. weil du fährst was du für richtig
hälst ! Sollen jetzt andere auch so denken ?

Werde also vom Z6 zum PiRo 2 umwechseln.
Und vielleicht wechselt noch der ein oder andere hier aus'm Forum ebenfalls auf den PiRo 2

Ich hoffe nicht !
Weil dann wechselt man von der einen alten Reifengurke auf die Andere.
Der PiRo 2 ist auch schon altes Eisen !
Beide Reifen sind längst durch viel Bessere ersetzt.
Außerdem geht es bei deinen Reifenempfehlungen nur ums Geld und nicht darum, was der Reifen kann !
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon MG63 » 01.11.2019, 11:29

Ich kann mich noch gut an meine Zeit mit der 1100 GS erinnern. Das war ab 1994. Ich fuhr damals den Tourance. Ich war zufrieden damit, hatte keine Haftungsprobleme und war sicher flotter unterwegs als heute. Was ein Reifen mehr leisten kann, hatte ich dann gespührt, als ich den Tourance Next (so hat er glaub ich geheißen) montiert habe. Wo der Alte bei Regen in der Kurve gewandert ist, hatte ich jetzt ein sattes Haftungsgefühl. Aber. Gefühlt war die Laufleistung nur noch die Hälfte. Das war es mir nicht wert, weil ich Regen ehre meide und habe danach wieder den alten Tourance montiert. Bei mir war und ist es auch heute noch eine Abwägung aus Preis und Leistung (die ich brauche). So soll jeder selber entscheiden ob ein Alter, wenn erheblich günstiger, nicht ausreichend ist.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 01.11.2019, 12:46

MG63 hat geschrieben: Bei mir war und ist es auch heute noch eine Abwägung aus Preis und Leistung (die ich brauche). So soll jeder selber entscheiden ob ein Alter, wenn erheblich günstiger, nicht ausreichend ist.


Das finde ich auch absolut in Ordnung !
Jeder soll den Reifen fahren, der zu seinen Bedürfnissen passt !

Aber es kann nicht sein, das jemand, der aus purem Geiz längst überholte Reifen fährt,
erwartet das es andere auch so handhaben.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 01.11.2019, 12:59

@ HarrySpar

Bitte schicke mir keine weiteren PN !
Ich lösche sie ohne zu lesen.
Wenn du mir etwas zu sagen hast, dann bitte hier öffentlich !
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Lardlad » 01.11.2019, 13:53

Ja, es wird mit ihm täglich schlimmer. Vielleicht stimmt die Einstellung nicht mehr so ganz. Ist wohl langsam mal an der Zeit für eine Inspektion. Blöd nur, wenn er die aus Sparsamkeitserwägungen selber macht.
Zuletzt geändert von Lardlad am 01.11.2019, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 01.11.2019, 13:59

Dann eben nicht, Rainer.
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