Langlebigster Reifen?

Alles was noch mit der F800S + F800ST + F800GT + F800GS und der F800R zu tun hat.

Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Langstreckler » 01.11.2019, 16:43

Reiner52 hat geschrieben:
HarrySpar hat geschrieben:Was heißt hier immer "brüsten"?
Ich hab nicht die geringste Lust, mich zu brüsten.Harry

Hmm, ich meine, du hast mal ein Bild von einem Glatzereifen gezeigt und dich ganz öffentlich
damit gebrüstet, wieviel tausende Km der Reifen geleistet hat.

Sei es nun wegen der depperten Reifenfreigaben oder wegen dem Profil.


Auch weiß ich ,das du gesagt hast, Reifenfreigaben gelten nicht für dich. weil du fährst was du für richtig
hälst ! Sollen jetzt andere auch so denken ?

Werde also vom Z6 zum PiRo 2 umwechseln.
Und vielleicht wechselt noch der ein oder andere hier aus'm Forum ebenfalls auf den PiRo 2

Ich hoffe nicht !
Weil dann wechselt man von der einen alten Reifengurke auf die Andere.
Der PiRo 2 ist auch schon altes Eisen !
Beide Reifen sind längst durch viel Bessere ersetzt.
Außerdem geht es bei deinen Reifenempfehlungen nur ums Geld und nicht darum, was der Reifen kann !


Apropos alte Reifengurken bzw. altes Eisen: In Motorrad online wurden letztes Jahr (15.06.2018) drei Michelin-Reifen, deren Erstvorstellung 12 Jahre auseinander liegt, getestet: Pilot Power 2CT (2006), Road5 (2018) und Power RS (2017).

Fazit der Tester: Nach 12 Jahren immer noch auf Top-Niveau! Würden wir den Sieger gemäß einer Preis-Leistungs-Note küren, hieße er ganz klar Michelin Pilot Power 2CT. Dass er nach zwölf langen Jahren immer noch auf Top-Niveau unterwegs ist – das ist eine wirklich reife Leistung. Gleichwohl gibt es auch Gründe, zu den jungen Enkeln zu greifen. Vor allem wenn es um leistungsstarke Sportler geht: Da hat der spürbar stabilere Michelin Power RS die besseren Argumente.

Allzu groß war der reifentechnische Fortschritt – zumindest bei Michelin – offensichtlich nicht.
Gruß
Dietmar
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 01.11.2019, 16:49

Genau was ich immer sage!
Anfang der 90er Jahre sind sie bei uns am Kesselberg schon genau so schräg mit kratzenden Rasten um die Schaukurve rumgedonnert wie heute.
Mit der 750er ZXR oder der 1000er FZR oder der 1100er GSXR.
War vor 27 Jahren!!! Wie wäre das denn möglich gewesen, wenn damals die Reifen so grottenschlecht gewesen wären!
Viel getan hat sich in Sachen Verschleiß und Nässehaftung (Tourenreifen). Das steht außer Frage.
Und: Leistungsstarke Sportler? Ich glaub dazu zählt die F800 nicht.
Harry
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Reiner52 » 01.11.2019, 17:53

Langstreckler hat geschrieben:Apropos alte Reifengurken bzw. altes Eisen: In Motorrad online wurden letztes Jahr (15.06.2018) drei Michelin-Reifen, deren Erstvorstellung 12 Jahre auseinander liegt, getestet: Pilot Power 2CT (2006), Road5 (2018) und Power RS (2017).

Fazit der Tester: Nach 12 Jahren immer noch auf Top-Niveau! Würden wir den Sieger gemäß einer Preis-Leistungs-Note küren, hieße er ganz klar Michelin Pilot Power 2CT. Dass er nach zwölf langen Jahren immer noch auf Top-Niveau unterwegs ist – das ist eine wirklich reife Leistung. Gleichwohl gibt es auch Gründe, zu den jungen Enkeln zu greifen. Vor allem wenn es um leistungsstarke Sportler geht: Da hat der spürbar stabilere Michelin Power RS die besseren Argumente.

Allzu groß war der reifentechnische Fortschritt – zumindest bei Michelin – offensichtlich nicht.
Gruß
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Beim dem Test war die Rede vom Pilot Power 2CT - einem Sportreifen - und nicht vom PiRo 2 .
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.
Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon SingleR » 01.11.2019, 17:58

HarrySpar hat geschrieben:Und Schräglage bei Nässe: Nun, "nur" Nässe mag noch recht gute Schräglagen erlauben. Aber oft kommt zur Nässe noch schmieriger Schmutz hinzu. Das erlaubt dann nicht mehr so gute Schräglagen

Ich habe doch weiter oben in diesem Zusammenhang vom "Ottonormalfahrer" geschrieben. Der fährt bereits die "nicht so gute" Schräglage, die auch bei "schmieriger" Fahrbahn ausreicht. Davon abgesehen, ist der schmierige Belag, der sich kurz nach Beginn des Regens ergibt, auf einer viel befahrenen Straße und anhaltendem Regen in kurzer Zeit weg. So "oft" kommt das also auch nicht vor, dass man auf einer schmierigen Fahrbahn unterwegs ist.

Langstreckler hat geschrieben:[Apropos alte Reifengurken bzw. altes Eisen: In Motorrad online wurden letztes Jahr (15.06.2018) drei Michelin-Reifen, deren Erstvorstellung 12 Jahre auseinander liegt, getestet: Pilot Power 2CT (2006), Road5 (2018) und Power RS (2017).

Fazit der Tester: Nach 12 Jahren immer noch auf Top-Niveau! Würden wir den Sieger gemäß einer Preis-Leistungs-Note küren, hieße er ganz klar Michelin Pilot Power 2CT. Dass er nach zwölf langen Jahren immer noch auf Top-Niveau unterwegs ist – das ist eine wirklich reife Leistung. Gleichwohl gibt es auch Gründe, zu den jungen Enkeln zu greifen. Vor allem wenn es um leistungsstarke Sportler geht: Da hat der spürbar stabilere Michelin Power RS die besseren Argumente.

Allzu groß war der reifentechnische Fortschritt – zumindest bei Michelin – offensichtlich nicht.

Danke für den Hinweis. Der Bericht bestätigt meinen Eindruck, dass man in Bezug auf die Fahreigenschaften bei einem neuen Reifen nicht immer mit einem Quantensprung rechnen muss.

Ich fahre seit einigen Jahren den PiPo-2CT. Nicht, weil ich den "billigsten" Reifen fahren möchte, sondern weil ich damit (auch bei Nässe) sehr gut zurecht komme - und weil ich nur Reifen fahren möchte, die für meine F freigegeben sind (was "Mischbereifung" gewöhnlich ausschließt). Davon abgesehen, kam ich bisher noch nicht in die Situation, v+h gleichzeitig neue Reifen kaufen zu müssen. Hätte ich das aber machen müssen, wäre ich sicher auf einen aktuellen Tourensportreifen umgestiegen. Weil er eben ggü. den Sportreifen und den damaligen "1CT"-Tourensportreifen eine spürbar höhere Laufleistung hat. Insofern ist der Fortschritt auf diesem Gebiet, ganz im Gegensatz zur Nässeperformance, eben doch deutlich.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Eike » 26.01.2020, 21:41

Vielleicht paßt die Frage hier doch irgendwie rein. Ich habe mal meinen Hinterreifen auf Verschleiß gecheckt. Dazu schaue ich ja normal auf die Verschleißpunkte, die ja eigentlich 1,6mm hoch sein sollten. Jetzt sind die inneren (rote Kreise) noch nicht angegriffen, aber das Profil an dieser Stelle ist nur bei ca. 1,4 mm (mit elektronischem Meßschieber gemessen). Ist denn der Reifen jetzt so noch zulässig oder nicht?
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon ao6869 » 26.01.2020, 22:22

Hi Eike,

ich würde sagen: NEIN nogo

Hier ein Auszug aus einem passenden Blog:
§ 36 Abs. 2 StVZO gibt an, dass das Hauptprofil am ganzen Umfang eine Profiltiefe von min. 1,6 mm aufweisen muss. Als Hauptprofil werden die breiten Rillen im mittleren Bereich der Lauffläche gemeint – genauer 3/4 der Lauffläche im mittleren Bereich. Die Ränder der Laufflächen (je 1/8) sind hier nicht ausschlaggebend. Im Zweifelsfall Maßband anlegen und die 3/4 der mittleren Lauffläche exakt bestimmen. Werfen Sie also einen genauen Blick auf Ihren Reifen, dort wo das Profil am dünnsten aussieht, sollten Sie demnach auch messen, um sicher und innerhalb der gesetzlichen Vorgaben zu bleiben.

Ich denke, da ist es egal, wie hoch die Messstellen sind, wenn unter 1,6mm --> Mecker von der Rennleitung :shock:

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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon f800gt » 26.01.2020, 22:25

die TWI Marker bedeuten 1 mm und haben nichts mit der deutschen gesetzlichen Mindestprofiltiefe zu tun, sind also nur ein Anhaltspunkt wo gemessen werden sollte.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon OSM62 » 26.01.2020, 22:27

f800gt hat geschrieben:die TWI Marker bedeuten 1 mm und haben nichts mit der deutschen gesetzlichen Mindestprofiltiefe zu tun, sind also nur ein Anhaltspunkt wo gemessen werden sollte.

Und das es von der gesetzl. Mindestprofiltiefe her eigentlich schon zu spät ist.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 26.01.2020, 22:29

Eike, sieht ja fast noch nagelneu aus.
Also weiterfahren.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Eike » 27.01.2020, 00:01

Ah, 1mm, das macht Sinn. Dann bestelle ich mir jetzt über den Winter einen neuen. Der Angel GT hat übrigens nur gut 6.000 Km gehalten, um beim Thema zu bleiben. Ich sollte schräger fahren, am Rand ist noch genug übrig :D

Ich nehme dann wohl mal den Pilot Road 4, mal schauen, wie der sich macht.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon ao6869 » 27.01.2020, 08:13

Ich war damit sehr zufrieden, fahre aber jetzt den Road 5...
Das bessere ist des guten Feind :) - meiner Meinung nach.

VG
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Steff798R » 27.01.2020, 09:54

HarrySpar hat geschrieben:Eike, sieht ja fast noch nagelneu aus.
Also weiterfahren.
Harry


Endlich wieder die geliebten Parolen von Harry clap

Hab das in letzter Zeit etwas vermisst popcorn
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Graver800 » 27.01.2020, 15:00

Jaja, in dieser Hinsicht sollte man auf Harry unter keinen Umständen hören.
Also: unbedingt einen neuen Reifen!
Das sollte man sich und anderen gönnen.
Die MEINE ist schwarz-weiss ... nicht kariert, nicht schraffiert, ... ... und morgen hoffentlich noch da- ... die klauen hier nämlich immer noch Mopeds wie die Raben
Meine F800R siehst du hier: viewtopic.php?f=19&t=5113&hilit=zeigt+her&start=915#p118322
Meine Vorstellung hier: viewtopic.php?f=3&t=9349&p=116335#p116335
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon Eike » 27.01.2020, 18:47

ao6869 hat geschrieben:Ich war damit sehr zufrieden, fahre aber jetzt den Road 5...
Das bessere ist des guten Feind :) - meiner Meinung nach.

VG
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Ich werde mal schauen, wie der Preisunterschied ist und dann entscheiden. Wenn nicht zu groß, dann wohl auch eher den 05er.
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Re: Langlebigster Reifen?

Beitragvon HarrySpar » 27.01.2020, 19:48

Wenn Du eh schon Preise einholst - kannst auch nach dem PiRo 2 fragen? Den möchte ich ja als nächstes.
Harry

Später: Hab grad mal selber im Internet gegoogelt. Also der PiRo 2 liegt irgendwo bei 90€ und der PiRo 5 bei 125€.
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