F 900 XR Erstbereifung und was dann

Reifen, Freigaben, Erfahrungen zur F 900 R und F 900 XR.

Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Kajo » 02.03.2022, 10:53

lector hat geschrieben:Ich wollte mir diese Woche den S22 Battlax auf meine XR montieren lassen. Leider hat mir mein Reifenhändler sagen müssen, dass er keinen hat und auch vermutlich erst in den nächsten 3 - 8 Wochen wieder welche bekommt. Jetzt überlege ich mir grad als Alternative den Pirelli Diablo Rosso IV. Hat den schon mal jemand auf der F900XR probiert?


Den S 22 hatte ich, allerdings auf einer S 1000 R, jetzt 2 x montiert und war bestens zufrieden - Laufleistung ca. 4.000 Km - keine Rutscher - Handling top. Habe mir jetzt für den 15. März dann mal den M 9 RR bestellt und bin dann mal auf diesen Reifen gespannt.

Gruß Kajo
Beim Tanken setzte ich den Helm ab.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon obi78 » 03.03.2022, 15:55

So, ich habe mich jetzt für den Metzeler Roadtec 01 SE entschieden.
Nächste Woche wird der neue Satz montiert.

Bin auf die Unterschiede zur Erstbereifung (T30 Evo) gespannt.

VG Jochen
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon obi78 » 04.03.2022, 16:15

pschlosser1982 hat geschrieben:
obi78 hat geschrieben:So, ich habe mich jetzt für den Metzeler Roadtec 01 SE entschieden.
Nächste Woche wird der neue Satz montiert.

Bin auf die Unterschiede zur Erstbereifung (T30 Evo) gespannt.

VG Jochen


Würde mich über regelmäßiges Feedback (Ersteindruck, nach 1.500 km etc.) zum Reifen in diesem Thread freuen! Und mit Beschreibung deines Fahrstils, damit man das besser einordnen kann. Viel Spaß mit dem Reifen!


Mache ich gerne. :)
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon lector » 05.03.2022, 21:42

Ich habe mir nun den aktuellen "Motorrad" Reifentest Sieger Pirelli Rosso IV aufziehen lassen. Freue mich schon auf die neue Saison und hoffe auf eine Besserung gegenüber dem Original Reifen, mit dem ich nicht happy war. :D
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Carsten_MSP » 08.03.2022, 11:46

Hallo zusammen.

Fahre seit August 21 eine XR mit 105PS. Bin dann letzte Saison noch 6oookm gefahren. Bereifung ab Werk war der Road 5. Konnte dem Reifen in jeder Situation voll vertrauen. Vom Rastenschleifen bis hin zum Platzregen, kein Rutscher, keine Unsicherheit, nichts! Den einzigen Kritikpunkt den ich habe: Bin Ende September bei ca 15 Grad Außentemperatur und Sonnenschein zum ersten mal Autobahn gefahren, ca 150km. Selbstverständlich vor der Fahrt Luftdruck angepasst. Reisegeschwindigkeit ca 130kmh, 20 bis 30 Kilometer Vollgas um zu sehen was das Moped kann. Ergebnis der Autobahnettape, der Reifen war richtig eckig.
Dies hatte ich bei allen vorher gefahrenen Reifen dieser Gattung nicht. (Roadtec 01, CRA3, Angel GT)

Grüße Carsten
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon malax » 08.03.2022, 16:06

Ich muss sagen das ich mit dem Road 5 sehr zufrieden bin, Haftung ist auch bei Regen sehr gut, der einzige Kritikpunkt denn ich habe am Reifen ist das der letzte den ich drauf machen lassen habe gerade mal knapp 2700km gehalten hat bevor er jetzt bereits wieder 1.7mm Profil hat.
Der erste Reifen hatte 3300km gehalten, nun kommt der 4te Vorderreifen drauf mittlerweile während ich hinten noch den 2 drauf habe, der wohl anfangs Sommer runter kommt vor dem Sommerurlaub. Ich werde da beide zusammen wechseln, ob ich bei Michelin bleibe weiss ich noch nicht, eigentlich hätte ich gerne einen Reifen mit bisschen mehr Laufleistung da 3000km im Schnitt nicht besonders viel sind.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Carsten_MSP » 09.03.2022, 21:49

Hallo Malax.
Hast du bei dir so fiesen Raspelasphalt? Diese Laufleistung ist schon verdammt wenig! Hast du schon Erfahrungen mit anderen Reifen dieser Gattung, evtl auf anderen Mopeds? Ansonsten würde ich sagen da stimmt was nicht! Habe nun 6000km auf dem diesem Satz Reifen, und bin bei ca 40% Restprofil. Bin allerdings nur 170 groß mit 70 Kilos.
Wie sieht denn dein Verschleißbild aus? Außen,innen, gleichmäßig runter?

Grüße Carsten
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Lardlad » 09.03.2022, 22:40

....da sieht man mal wieder den Unterschied zwischen Mimi und Racing-Superheld....
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Marcimed » 10.03.2022, 12:47

Ist es nicht so, daß der Reifenverschleiß bei leichteren Fahrern/ Motorrädern eher höher ist? Der Druck auf die Straße ist geringer und dadurch das kurzzeitige "Durchdrehen" bevor sich Gummi und Straße kuppeln länger? Siehe Gewicht im Kofferraum beim Anfahren im Schnee.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon malax » 10.03.2022, 16:03

Carsten_MSP hat geschrieben:Hallo Malax.
Hast du bei dir so fiesen Raspelasphalt? Diese Laufleistung ist schon verdammt wenig! Hast du schon Erfahrungen mit anderen Reifen dieser Gattung, evtl auf anderen Mopeds? Ansonsten würde ich sagen da stimmt was nicht! Habe nun 6000km auf dem diesem Satz Reifen, und bin bei ca 40% Restprofil. Bin allerdings nur 170 groß mit 70 Kilos.
Wie sieht denn dein Verschleißbild aus? Außen,innen, gleichmäßig runter?

Grüße Carsten

Hallo Carsten

Ich bin davor die Suzuki GSX-S750 mit dem Bridgestone S21 gefahren, der hat jeweils ca. 4000km gehalten bei uns in den Bergen, und du ahnst es bereits, ich bin im Sommer 2x die Woche in den Schweizer Bergen unterwegs, wie fies der Asphalt da wirklich ist weiss ich nicht achte da nicht besonders drauf, was ich weiss ist das die XR mit dem Road 5 auch bei 53° Schräglage und vollem Rausbeschleunigen kein Problem mit der Haftung hat, Traktionskontrolle ist meistens auf Road eingestellt, und die greift kaum ein, denke als schon das die Strassen doch eher Rau sind. Der Reifen ist ziemlich gleichmässig abgefahren, also Flanken und Mitte. Ich selbst bin 172 und 89 Kilos schwer, muss aber sagen das ich mit der F900 XR nochmals einen Gang Sportlicher fahre als mit der Suzuki davor, zumindest wenn ich Solo unterwegs bin. Vorne krieg ich nun statt dem Road 5 den Road 6 drauf, Road 5 ist zur Zeit gemäss meinem Händler nicht mehr Verfügbar für die XR, und er meinte Positiv sei das er bisschen mehr Laufleistung haben soll. Hatte schon überlegt mal den S22 zu testen oder den Angel GT 2.

Grüsse Nico
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Carsten_MSP » 11.03.2022, 22:46

Pässe fahren kostet definitiv Gummi, da wirken sehr hohe Kräfte auf die Reifen, dementsprechend höher der Abrieb. Vor zwei Jahren habe ich eine Tour durch die Alpen und Dolomiten gemacht. Habe vorher einen neuen Satz CRA3 aufgezogen. Die hielten dann nur 45ookm. Sonst schaffte ich mit einem Satz ca. 8oookm.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon malax » 14.03.2022, 00:39

Carsten_MSP hat geschrieben:Pässe fahren kostet definitiv Gummi, da wirken sehr hohe Kräfte auf die Reifen, dementsprechend höher der Abrieb. Vor zwei Jahren habe ich eine Tour durch die Alpen und Dolomiten gemacht. Habe vorher einen neuen Satz CRA3 aufgezogen. Die hielten dann nur 45ookm. Sonst schaffte ich mit einem Satz ca. 8oookm.


Gut das Pässe mehr Gummi kosten als die Landstrassen bei mir ums Eck wusste ich, dachte nur nicht das ein Sport-Tourenreifen sowenig Laufzeit hat wie der Road 5 vorne, wenn der Hinterreifen dann im Sommer auch fällig ist, werde ich mal den CR4 testen oder denn Pirelli Angel GT 2, mal gucken wie es sich dann verhält, ich möchte aber auf jeden fall den sehr guten Grip auch im Nassen die mir der Road 5 geboten hat beibehalten, da ich auch gerne mal 2 Wochen am Stück unterwegs bin. Der Road 5 hat mich letztes Jahr auf dem Weg in die Dolomiten bei 2 Tage Dauerregen echt begeistert was die Haftung in Schräglage betrifft, hab mich jederzeit absolut sicher gefühlt in den Kurven. Nur eben ist bei 2 Wochen Urlaub mit Motorrad wo man doch sehr viele Pässe fährt dann ~3000km nicht mehr besonders viel. Naja mal schauen wie es jetzt mit dem Road 6 vorne wird denn ich nächsten Monat draufbekomme. Wobei die Pässe erstmal eh nicht Fahrbar sind bis ende Mai, Anfangs Juni.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon malax » 14.03.2022, 12:37

@pschlosser1982

Da magst du recht haben, ich werde trotzdem mal was anderes probieren wenn der Road 6 vorne nicht bisschen länger hält, und naja Fahrweise anpassen ist so eine Sache nach Jahren :lol: Ich würde bei einem neuen Reifen mich wieder rantasten können, fahre ja Anfangssaison auch nicht bereits wie ende Saison, gehe das jeweils gemütlich an am Anfang. Will ja eine lange Saison werden.
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon Carsten_MSP » 30.04.2022, 07:27

Hallo zusammen.
Gestern meine XR zum Freundlichen gebracht. Nach 82ookm sind die Road 5 GT nun fertig. Am Vorderreifen Verschleißgrenze erreicht, hinten noch 2mm drauf. Lasse mir nun den Conti CRA 4 aufziehen. Mal schauen wie dieser Reifen zur XR passt. Werde berichten.
Grüße Carsten winkG
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Re: F 900 XR Erstbereifung und was dann

Beitragvon obi78 » 04.05.2022, 20:20

obi78 hat geschrieben:
pschlosser1982 hat geschrieben:
obi78 hat geschrieben:So, ich habe mich jetzt für den Metzeler Roadtec 01 SE entschieden.
Nächste Woche wird der neue Satz montiert.

Bin auf die Unterschiede zur Erstbereifung (T30 Evo) gespannt.

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Würde mich über regelmäßiges Feedback (Ersteindruck, nach 1.500 km etc.) zum Reifen in diesem Thread freuen! Und mit Beschreibung deines Fahrstils, damit man das besser einordnen kann. Viel Spaß mit dem Reifen!


Mache ich gerne. :)


Hallo Zusammen,

die Roadtec 01 SE haben jetzt ca. 2.000km runter. Aus meiner Sicht haben die der XR wirklich gut getan.
Das ohnehin handliche Motorrad fällt nochmal leichter in die Kurve.
Es wirkt wendiger und trotzdem nicht kippelig oder unsicher. Auch bei größeren Schräglagen alles bestens.
Was ich nocht nicht beurteilen kann, ist die Haftung bei Nässe.
Bin nicht unbedingt auf letzter Rille unterwegs, aber bis 40 Grad kanns i.d.R. gehen.
Unterm Strich gefallen die Metzeler mir deutlich besser als die Bridgestones.

VG Jochen
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